{"id":1271,"date":"2022-12-04T16:36:00","date_gmt":"2022-12-04T15:36:00","guid":{"rendered":"https:\/\/transit.alice.ch\/dialogue\/new-work-is-a-nessecity\/"},"modified":"2023-07-05T09:44:06","modified_gmt":"2023-07-05T07:44:06","slug":"new-work-is-a-nessecity","status":"publish","type":"dialogue","link":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/new-work-is-a-nessecity\/","title":{"rendered":"\u00abNew Work ist eine Notwendigkeit\u00bb"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-cyan-bluish-gray-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Heike Bauer<\/h2>\n\n\n\n<p>Heike Bauer ber\u00e4t Unternehmen, die sich auf den Weg der Transformation zu \u00abNew Work\u00bb begeben. Von ihrer Herkunft her ist sie Industriefachwirtin, BA CII IHK. Sie ist zudem Gr\u00fcnderin von&nbsp;<a href=\"http:\/\/mitarbeiterzufriedenheit.ch\">mitarbeiterzufriedenheit.ch<\/a>&nbsp;und Inhaberin von Gonline Schweiz. Ist zudem Referentin beim Bildungszentrum Z\u00fcrichsee, Speakerin und Autorin (u.a. FHNW Studie Arbeitswelt 4.0).<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-reduced-width is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"is-style-lead\">Der Philosoph Frithjof Bergmann schlug in den 1980er Jahren vor, das kapitalistische System der Lohnarbeit in etwas zu transformieren, das er New Work nannte. Diese Neue Arbeit sollte auf drei S\u00e4ulen ruhen: Sie sollte die Existenz sichern, auf neuesten Technologien beruhen, und sie sollte Raum f\u00fcr Arbeit lassen, die man \u00abwirklich, wirklich will\u00bb. Was davon ist Wirklichkeit geworden?<\/p>\n\n\n\n<p>Heike Bauer: Die Wirklichkeit ist von der Vision noch sehr weit entfernt. Das hat Bergmann auch noch zu Lebzeiten festgestellt. Aber ich glaube, wir sind auf einem guten Weg dahin. Nebst Geduld braucht es noch ein tieferes Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, was Bergmann eigentlich wollte. Es geht ja nicht nur um die digitale Transformation und auch nicht allein um die Ver\u00e4nderung von Strukturen. Es geht vielmehr um einen tiefgreifenden Kulturwandel. Und so etwas kann man nicht von heute auf morgen umsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Was macht diese Kultur des New Work aus?<\/p>\n\n\n\n<p>In erster Linie ist es eine Kultur, die weniger geldgetrieben ist. Bergmann wollte gewiss nicht den ganzen Kapitalismus schlechtreden. Aber die Art und Weise, wie der moderne Kapitalismus mit Menschen und Ressourcen umgeht, steht in der Kritik. Unsere Probleme \u2013 etwa zwischen den Generationen oder der Klimawandel \u2013 haben sehr viel mit den Werten zu tun, die wir leben und nach denen wir arbeiten. Der Wertewandel, der nun nicht zuletzt zwischen den Generationen ausgefochten wird, ist der Treibstoff f\u00fcr New Work.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>New Work l\u00e4sst sich nicht anders beschreiben als ein neues Werteprinzip und eine neue Haltung zur Arbeit.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Lassen Sie uns das noch etwas genauer fassen. Wie definieren Sie New Work?<\/p>\n\n\n\n<p>New Work l\u00e4sst sich nicht anders beschreiben als ein neues Werteprinzip und eine neue Haltung zur Arbeit. Wir d\u00fcrfen New Work nicht mit Theorien wie etwa der Arbeitswelt 4.0 verwechseln, die sich mit neuen Arbeitsmodellen befasst. Das ist ebenfalls wichtig, aber lediglich die Konsequenz der digitalen Transformation. New Work ist auch keine Personalentwicklungsmassnahme, keine Organisationsmethode und schon gar kein Prozess. Aber der Einsatz von Technologie wird genau die Freir\u00e4ume schaffen, die wir brauchen, um unseren Standard zu erhalten, und die uns erlauben, uns anderen Dingen zu widmen und uns mit der Frage der Sinnhaftigkeit unseres Tuns auseinanderzusetzen, anstatt uns nur um die eigentliche Lohnarbeit zu k\u00fcmmern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Und wie sollen wir die Freir\u00e4ume nutzen?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir dar\u00fcber nachdenken k\u00f6nnen, was Sinn ergibt, k\u00f6nnen wir auch wieder etwas mehr auf uns als Menschen eingehen. Das hat eigentlich gar nicht so sehr einen philosophischen Hintergrund, sondern vielmehr einen humanit\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Und auch einen pragmatischen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, es geht auch um gesundheitliche Aspekte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Bergmanns immer wieder zitiertes Bonmot ist jenes von der Arbeit, die man \u00abwirklich, wirklich will\u00bb. Wie sieht das bei Ihnen pers\u00f6nlich aus? Verrichten Sie Arbeit, die sie wirklich, wirklich wollen?<\/p>\n\n\n\n<p>Teilweise. Es war aber auch nie Bergmanns Intention, dass man nur dann arbeitet, wenn man gerade Lust dazu hat oder ausschliesslich Arbeit verrichtet, die einen erf\u00fcllt. Aber dank Bergmann und New Work habe ich gelernt, wie ich meine Arbeit auf- und umsetzen muss, damit ich mit meinen Werten dahinterstehen kann. Zudem bin ich selbst sehr technologiegetrieben und versuche, f\u00fcr meine Kundinnen und Kunden immer auf dem aktuellsten Stand zu sein, um die Qualit\u00e4t und den Einsatz von Tools und Methoden einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wie sind Sie auf New Work gekommen?<\/p>\n\n\n\n<p>In gewisser Weise wurde mir ein Rebellentum m\u00fctterlicherseits in die Wiege gelegt und ich habe Anweisungen, die mir nicht nachvollziehbar erschienen, immer erst hinterfragt. Es gab aber zwei wohl pr\u00e4gende Erlebnisse, die mich an das Thema herangef\u00fchrt haben. Zum einen hatte ich vor \u00fcber 20 Jahren einen Teamleiter, der, ohne wahrscheinlich \u00fcberhaupt von Bergmann zu wissen, genau dessen Verst\u00e4ndnis von Arbeit gelebt hat. Er hat uns als Team die Verantwortung innerhalb der Abteilung eines grossen Konzerns \u00fcbergeben und uns selbstorganisiert arbeiten lassen. Dazu geh\u00f6rten das hundertprozentige Vertrauen und Zutrauen, dass wir unseren Job gut machen. Das war das erste Mal, dass ich so etwas erlebt habe und mir wurde klar, dass Arbeit Spass machen darf. Sp\u00e4ter habe ich mich in verschiedenen Initiativen mit Leuten zusammengefunden, die sich mit New Work auseinandersetzten, Weiterbildungen besucht und nach und nach mein Wissen vertieft.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Punkt ist sehr pers\u00f6nlich. Er betrifft meinen Vater. Er hatte nach einem Wechsel von der Selbstst\u00e4ndigkeit ins Angestelltenverh\u00e4ltnis mit \u00fcber 40 nicht mehr den Mut, seine Stelle zu wechseln, obwohl er gesundheitlich stark unter einem narzisstischen Chef litt und das komplette Betriebsklima durch Frustration und Angst gepr\u00e4gt war. Auch als F\u00fchrungskraft konnte er diese toxische Stimmung kaum ertragen. Ab dem Tag, an dem er in Rente ging, waren alle seine gesundheitlichen Probleme wie Extremkopfschmerzen oder heftige R\u00fcckenschmerzen pl\u00f6tzlich verschwunden. Er lebte das, was Bergmann an solcher Art von Arbeit kritisierte: Sie ist wie eine schleichende Krankheit. Von montags bis freitags bauen sich die Symptome auf und am Wochenende kurieren wir sie wieder aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Die Erkenntnis ist das eine. Aber wie gelangten Sie zu der Arbeit, die Sie wirklich wollten?<\/p>\n\n\n\n<p>Den Schritt in die New Work Begleitung habe ich in Kombination zur digitalen Beratung gewagt, mit der ich mich 2015 selbstst\u00e4ndig gemacht habe, 2018 kam dann die Recherchearbeit f\u00fcr die Studie zur Arbeitswelt 4.0 dazu, die ich zusammen mit der Fachhochschule Nordwestschweiz und weiteren Partnerinnen und Partnern realisierte. Ich habe dabei erst richtig erkannt, \u00fcber wie viel Erfahrung und Wissen ich in diesem Bereich verf\u00fcgte. Das wollte ich \u2013 auch ganz im Sinne Bergmanns \u2013 weitergeben.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t passen durchaus zu New Work. Aber bevor ich eine neue Denkweise entwickelt habe, brauche ich damit nicht anzufangen.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sie haben es vorhin erw\u00e4hnt: Selbstorganisation geh\u00f6rt zu New Work. Ist New Work nicht eine Umschreibung von Flexibilit\u00e4t und Agilit\u00e4t?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man sich bei Prozessoptimierern umh\u00f6rt, steht agil zuoberst und New Work wird sozusagen subsumiert. Agilit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t passen durchaus zu New Work. Aber bevor ich eine neue Denkweise entwickelt habe, brauche ich damit nicht anzufangen. Wenn ich mit Unternehmen zusammenarbeite, lade ich die Menschen ein dar\u00fcber nachzudenken, was Arbeit noch sein k\u00f6nnte. Dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, sich dar\u00fcber klar zu werden, wie die Organisation aufgebaut ist, ob man \u00fcberhaupt wirklich etwas \u00e4ndern m\u00f6chte und ob man sich der Konsequenzen bewusst ist. Wenn sich die Mitarbeitenden der M\u00f6glichkeiten einer echten Transformation bewusst werden, wird es schwierig, den Return-Button zu dr\u00fccken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Kommen denn die Unternehmen nicht gerade deshalb zu Ihnen, weil sie etwas \u00e4ndern m\u00f6chten?<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt verschiedene Gr\u00fcnde, warum Unternehmen zu mir kommen. Ich m\u00f6chte aber vorausschicken, dass ich meine Werte sehr konsequent lebe, weshalb ich f\u00fcr gewisse Unternehmen nie arbeiten w\u00fcrde. Ich habe mich ganz bewusst auf KMU ausgerichtet. Diese haben gerade sehr viele Probleme, nicht zuletzt wegen des demographischen Wandels. Viele m\u00f6chten auch wirklich etwas \u00e4ndern und aus alten Strukturen und Mustern ausbrechen. Aber sie wissen nicht genau, wie sie diese aufl\u00f6sen sollen. Da setze ich an und arbeite zun\u00e4chst einmal mit der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung. Ich versuche herauszufinden, ob ich dem Unternehmen \u00fcberhaupt helfen kann. New Work ist eine Entwicklung ohne ein definierbares Ende. Meine Rolle besteht in der Begleitung. Das kostet Geld, verschlingt viel Zeit und Energie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wie viele Unternehmen lassen sich denn tats\u00e4chlich darauf ein?<\/p>\n\n\n\n<p>Viele wollen es, wenige lassen sich darauf ein. Ich berate maximal f\u00fcnf bis sechs Unternehmen pro Jahr und versuche ansonsten durch Vortr\u00e4ge und Workshops auf die Notwendigkeit hinzuweisen; also ich bereite die Basis vor. In konkreten Begleitungen habe ich mit vielen Individuen zu tun, die auch private Sorgen und Probleme haben. Und auch Verlust\u00e4ngste etwa von F\u00fchrungskompetenzen oder finanziellen Einbussen tauchen auf. Und nat\u00fcrlich gibt es die Unternehmen, die einen Methodenkoffer erwarten, der ihnen erlauben soll, die Transformation selbst umzusetzen. Aber diesen selbsterkl\u00e4renden Methodenkoffer mit Mindset-Wechselgarantie gibt es eben nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Strukturelle Ver\u00e4nderungen sind also nicht in jedem Fall das Ziel?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe zum Beispiel mit einem Unternehmen zu tun, das eigentlich die Selbstorganisation anstrebt. Gleichzeitig sind da zwei S\u00f6hne, die sp\u00e4ter das Unternehmen \u00fcbernehmen sollen. Wenn die Nachfolger sp\u00e4ter F\u00fchrung \u00fcbernehmen wollen, wird das mit sich selbstorganisierenden Teams schwierig. Sich ehrlich zu machen, das heisst, sich wirklich der Situation bewusst zu werden und auch zu den Tatsachen zu stehen, &nbsp;und zu schauen, wie das zusammengeht, ist eine wesentliche Aufgabe.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00abWeil es immer schon so war\u00bb, ist eine Redewendung, die in der Regel immer am Anfang auftaucht.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Welche Probleme tauchen immer wieder auf?<\/p>\n\n\n\n<p>Altgepr\u00e4gte Muster. \u00abWeil es immer schon so war\u00bb, ist eine Redewendung, die in der Regel immer am Anfang auftaucht. Genau da setze ich dann an und frage: Was w\u00e4re die Konsequenz, wenn wir das nun anders machen w\u00fcrden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Warum arbeiten Sie ausschliesslich mit KMU?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil ich mit denen auch mal Klartext sprechen kann. Dies birgt durchaus die Gefahr, dass ich dann raus bin, was auch vorkommt. Oft kl\u00e4rt sich das bereits im Vorgespr\u00e4ch, und wenn ich im Ansatz erkenne, dass ich der Zielsetzung mit meinem Ansatz nicht gerecht werden kann, dann kommuniziere ich gleich. Denn nur wenn die Unternehmensleitung selbst mit einer zukunftsorientierten Haltung Vorbild ist, klappt es mit der Ver\u00e4nderung im ganzen Unternehmen. Es reicht nicht, wenn das allenfalls nur vom HR angestossen wird, das den Auftrag \u00abmacht mal was mit New Work\u00bb angewiesen bekommt. Die Demotivation, die damit verbunden ist, wenn etwas angezettelt und dann abgebrochen wird, ist sehr hoch. Und das Unternehmen verliert dann wahrscheinlich seine besten Mitarbeitenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Warum wollen Unternehmen \u00fcberhaupt eine Transformation hin zu New Work?<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen wollen diejenigen eine Transformation, die bereits neue Konzepte kennengelernt haben und davon begeistert sind. Viele sind das allerdings nicht. Zum anderen bekommen viele Unternehmen eben keine Fachkr\u00e4fte mehr, weshalb es auch um die Aussenwirkung geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Die Unternehmen vollziehen die Transformation, weil sie m\u00fcssen. Eine Herzensangelegenheit ist das aber nicht unbedingt. Oder?<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist immer noch bei vielen so. Aber Halbherzigkeit geht nicht mehr. Gerade eine j\u00fcngere Generation, die sich mit Bewertungstools auskennt, schaut sich sehr genau an, was \u00fcber Unternehmen ausgesagt wird, welche Bewertungen manipuliert sind und was tats\u00e4chlich dahintersteht. Unternehmen, die viele Mitarbeitende unter falschen Voraussetzungen einstellen, werden diese sehr bald wieder verlieren. Eine hohe Fluktuation kostet nicht nur viel Geld. Sie bedeutet auch eine langfristige Rufsch\u00e4digung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die M\u00f6glichkeit, sich unter Umst\u00e4nden sogar autodidaktisch weiterzubilden und in andere Berufe reinzugehen, hat vieles in Bewegung gesetzt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sie sprechen von der j\u00fcngeren Generation. Ist sie es, die New Work einfordert?<\/p>\n\n\n\n<p>Unter anderem. Aber der Fachkr\u00e4ftemangel pr\u00e4gt auch den Arbeitsmarkt. Zudem herrscht eine wesentlich gr\u00f6ssere Transparenz auf dem Ausbildungsmarkt. Die M\u00f6glichkeit, sich unter Umst\u00e4nden sogar autodidaktisch weiterzubilden und in andere Berufe reinzugehen, hat vieles in Bewegung gesetzt. Auch hier l\u00f6sen sich alte Muster auf und es entsteht eine enorme Dynamik. Das bedeutet aber auch, dass Unternehmen auf der Suche nach Fachkr\u00e4ften Profile in Betracht ziehen, bei denen die Ausbildung nicht passgenau ist. Diese Passung kann sp\u00e4ter on the job erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Aber New Work kann ja nicht allein der Rekrutierung dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was wir auch noch haben \u2013 und ich hoffe, das wird sich durch den Fachkr\u00e4ftemangel aufl\u00f6sen \u2013, ist die Altersdiskriminierung. \u00c4ltere Mitarbeitende werden zwar als loyal und erfahren gesch\u00e4tzt. Aber verliert man ab 45 seine Stelle, findet man in vielen Branchen so rasch keine neue mehr; zumindest wird die Auswahl wesentlich geringer und entsprechend muss oft die Gehaltsvorstellung nach unten angepasst werden. Und auch Frauen begegnen zus\u00e4tzlich immer noch einer Vielzahl von Problemen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Frauen, \u00e4ltere Mitarbeitende und Personen mit tieferem Bildungsstand sind Personengruppen, die innerhalb der Unternehmen auch am wenigsten F\u00f6rderung bzw. Weiterbildung erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Genau. Aber ich glaube, das \u00e4ndert sich gerade. Es entstehen immer mehr Initiativen und die Zahl derer, die sich \u00fcber solche Diskriminierungen austauschen, w\u00e4chst. Entsprechend werden auch mehr und konkrete Angebote geschaffen. Von Vorteil ist, dass sich die Initianten mit den bestehenden Problemen in der Praxis auseinandergesetzt haben und ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die komplexen Zusammenh\u00e4nge mitbringen. Das sollte eigentlich auch von den grossen Bildungstr\u00e4gern und Organisationen der Weiterbildung zu erwarten sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">New Work steht auch in einer Wechselwirkung mit anderen gesellschaftlichen Ph\u00e4nomen wie etwa der Parallelit\u00e4t von T\u00e4tigkeiten, der Flexibilisierung von Lebensphasen und von Rollenmodellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durchaus. Gerade f\u00fcr j\u00fcngere Leute ist es wichtig, nicht mehr 100-Prozent in einem einzigen Betrieb arbeiten zu m\u00fcssen. Man hat einen festen Arbeitgeber. Aber gleichzeitig laufen eben noch andere Projekte nebenher, die einem am Herzen liegen. Man k\u00f6nnte es auch so sagen: Der Generation Z, der ja nachgesagt wird, dass sie nicht mehr karrieregetrieben sei und \u00fcberhaupt gar nicht arbeiten wolle, reicht ein 60-Prozent-Job in einem Unternehmen. Denn parallel muss noch ein Startup aufgebaut werden, ein ehrenamtliches Projekt verfolgt oder die Familie betreut werden. Das ist dann die Arbeit, die man wirklich, wirklich will. Kluge Unternehmen geben dem Raum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Inwieweit ist New Work eine globale Bewegung?<\/p>\n\n\n\n<p>New Work ist ein weltweites Ph\u00e4nomen. Aber viele kennen den Begriff als solchen nicht. Und oft ist auch der Begriff New Work nicht bekannt. Ich habe mit Kolleginnen in skandinavischen L\u00e4ndern gesprochen, die noch nichts davon geh\u00f6rt haben, aber die Prinzipien von den Grundgedanken her bereits lange in ihren Unternehmen umsetzen. In vielen Bereichen sind die nordischen L\u00e4nder ohnehin weiter als wir, was den Fokus auf die menschliche Komponente betrifft. Ob der tiefere Gedanke von Bergmann, dass man den Kapitalismus auch beim Konsumverhalten oder den Produktionsmethoden hinterfragt, vorhanden ist, kann ich nicht beurteilen. Die Idee wird aber positiv aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit wir uns weiterentwickeln und mit den Innovationen mithalten k\u00f6nnen, brauchen wir die weltweite Community. &nbsp;Und in dieser m\u00fcssen wir uns auf einer gemeinsamen Werteebene bewegen k\u00f6nnen. Letztlich geht es aktuell auch darum, wie wir als Gesellschaft \u00fcberleben und unsere Erde retten. Das k\u00f6nnen wir nur miteinander und nicht gegeneinander.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">New Work ist also eine Notwendigkeit?<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist so. Und wir k\u00f6nnen das Rad nicht mehr zur\u00fcckdrehen. Aber wie gesagt, ist die Transformation oft mit \u00c4ngsten verbunden \u2013 etwa vor Macht- und Statusverlust. Was Bergmann unter New Work verstand, ist deshalb in erster Linie eine Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung. Die eigentliche Weiterbildung besteht darin herauszufinden, was ich eigentlich aus und mit meiner Arbeit mache oder machen kann \u2013 und damit auch aus meinem Leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Stichwort Weiterbildung. Was hat der Weiterbildungsmarkt bez\u00fcglich New Work zu bieten?<\/p>\n\n\n\n<p>Alter Wein in neuen Schl\u00e4uchen, w\u00fcrde ich im Moment noch sagen. Es gibt wie erw\u00e4hnt einige grossartige Initiativen, die wirklich neues Denken und bew\u00e4hrte Organisationsmodelle und Methoden mit philosophischen Konzepten sinnvoll verbinden. Von diesen lerne ich auch selbst noch viel hinzu, was ich f\u00fcr enorm wichtig halte. &nbsp;Aber ich sehe auch ganz viele Ausbildungsthemen und -bereiche, die lediglich mit ein paar neuen Begriffen aufgeh\u00fcbscht und neu verpackt wurden, aber mehr oder weniger die alten sind. Die Angebote sind oft vollgepackt mit theoretischem Wissen. Aber wenn die Kultur oder die Sichtweise sich nicht \u00e4ndern, werden alle diese Theorien nichts bewirken. Viele F\u00fchrungskr\u00e4fte, die in eine Weiterbildung geschickt werden, werden denn auch gar nichts \u00e4ndern k\u00f6nnen, weil die Rahmenbedingungen im Unternehmen nicht gegeben sind oder sie die Umsetzungskompetenzen eben gar nicht vermittelt bekommen. Diejenigen, die durch eine gute Ausbildung erkannt und verstanden haben, dass freie Entscheidungen und pers\u00f6nliche Entwicklung f\u00fcr ein wirtschaftliches Unternehmen keinen Widerspruch darstellen, sondern auf ein tiefes menschliches Bed\u00fcrfnis einzahlen, verlassen dann oft die Unternehmen oder machen sich selbstst\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterbildungen sollten mehr kreative Lernimpulse setzen, die ein \u00abgrowth mindset\u00bb unterst\u00fctzen, und das f\u00fcr alle Mitarbeitenden in Betrieben. Begleitetes Lesen f\u00fcr teure Zertifikate ist nicht mehr zeitgem\u00e4ss. Wissen allein kann man sich jederzeit online im Selbststudium aneignen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Trotz einer erstarkten New-Work-Bewegung feiert der Kapitalismus weiterhin Urst\u00e4nde. Man braucht sich ja nur einen Unternehmer wie Elon Musk anzuschauen, der wohl kaum von menschlichen Aspekten getrieben wird, nichts von Homeoffice h\u00e4lt und wohl auch nichts von unternehmerischen Aktivit\u00e4ten seiner Mitarbeitenden. Frustriert Sie das nicht?<\/p>\n\n\n\n<p>Sicher. Aber Elon Musk und Unternehmer seiner Art werden ihre besten Leute verlieren. Und auch die Kunden werden ihnen nicht mehr folgen, denn aus solcher Arroganz wurden auch Begriffe wie \u00abDAU = d\u00fcmmster anzunehmender User\u00bb gepr\u00e4gt. Oft entsteht das Gef\u00fchl, dass die Kundschaft bei der neuen Arbeit vergessen wird, aber das Gegenteil ist der Fall. Denn Kundinnen und Kunden profitieren von zufriedenen Mitarbeitenden und sind es im Umkehrschluss in der Regel selbst. Ich w\u00fcnschte mir, dass die Unternehmen, die den Weg des New Work gehen, selbstbewusster und st\u00e4rker auftreten w\u00fcrden. Wir brauchen diese positiven Beispiele, von denen es gerade in der Schweiz eine ganze Reihe gibt. Es sind Unternehmen, die beispielsweise in Organisationsmodellen holokratisch, soziokratisch oder kollegial organisiert sind und die ihren Mitarbeitenden kreative R\u00e4ume und M\u00f6glichkeiten zur Entwicklung bieten. Das sind die Unternehmen, die wir brauchen, die \u00fcberleben werden und die langfristig neue Massst\u00e4be setzen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abNew Work\u00bb wird gemeinhin als mitarbeiterzentriertes F\u00fchren und Arbeiten verstanden. 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