{"id":1330,"date":"2019-03-29T16:55:00","date_gmt":"2019-03-29T15:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/transit.alice.ch\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/"},"modified":"2023-07-03T13:40:44","modified_gmt":"2023-07-03T11:40:44","slug":"change-is-always-a-creative-process","status":"publish","type":"dialogue","link":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/","title":{"rendered":"Wandel ist immer ein kreativer Prozess"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-cyan-bluish-gray-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">About Sonja Schenkel<\/h2>\n\n\n\n<p>Sonja Schenkel ist ausgebildete Filmemacherin, hat Ethnologie studiert und in \u00abDevelopment Studies\u00bb promoviert. Sie ist Gr\u00fcnderin und Chef-Kuratorin von Paititi Lab, einem Design-Tank, der sich f\u00fcr Frieden und Nachhaltige Entwicklung einsetzt.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-reduced-width is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"is-style-lead\">Du bist Ethnologin und Filmemacherin, deine Arbeit siedelt sich zwischen Kunst, Kultur und Wirtschaft an. Auf welchem Gebiet f\u00fchlst du dich am meisten zuhause?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sehe meine Verortung zwischen Film, Wirtschaft und Wissenschaft als eine Form des Br\u00fcckenbauens. In erster Linie bin ich aber Filmemacherin. Filme zu realisieren ist eine T\u00e4tigkeit des multimedialen \u00dcbersetzens von Inhalten in eine Form. Wichtig ist mir auch, dass Film nicht nur \u00fcber Bild und Ton funktioniert, sondern auch \u00fcber Farben, \u00fcber das Geh\u00f6r, den Rhythmus. Diese Form des Geschichtenerz\u00e4hlens kann man nicht allein machen, da spielt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Spezialisten eine wichtige Rolle. Als Filmemacherin arbeite ich deshalb immer schon in kollaborativen Settings.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In deiner Dissertation bezeichnest du deine Arbeitsweise auch als \u00abCreative Change\u00bb. Wie h\u00e4ngen Kreativit\u00e4t und Ver\u00e4nderung f\u00fcr dich zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Begriff des Creative Change will ich signalisieren, dass Wandel immer ein kreativer Prozess ist. Wandel ist aber auch ein anstrengender Prozess, der nicht immer als angenehm empfunden wird. In meiner Forschungsarbeit spielt oft auch die Frage eine Rolle: Wie weit k\u00f6nnen wir uns mit dem Kreativen vom Status quo entfernen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Welche Antworten hast du auf diese Frage gefunden?<\/p>\n\n\n\n<p>Eine generelle Antwort darauf habe ich nicht. Aber wer sich vom Gewohnten entfernt, geht ein Risiko ein. In Krisensituationen kann man beobachten, dass Menschen oft lieber in einer unguten Situation bleiben als das Risiko einzugehen, vom Unguten ins Ungewisse zu gehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Du realisierst ja unterschiedliche Arten von Projekten, darunter Co-Creation-Projekte. Wie entsteht das gemeinsame Kreieren von etwas Neuem?<\/p>\n\n\n\n<p>In meinen Projekten geht es immer darum, eine L\u00f6sung f\u00fcr ein Problem zu finden. Dabei \u00fcbernehme ich eine Doppelrolle als Facilitator, die die Bedingungen schafft, damit Ideen entstehen und wir in einen Dialog eintreten k\u00f6nnen, und als Ideengeberin, die selbst am kreativen Prozess teilnimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir ist es sehr wichtig, die Idee gemeinsam zu entwickeln. Das Gegen\u00fcber muss eine Grundbereitschaft mitbringen, sich auf Neues einzulassen. Genauso wichtig ist, dass ich selbst offen bleibe und gleichzeitig gewisse Grundbedingungen definiere. Jedes Projekt hat eine Art Manifest, das die S\u00e4ulen des Projektes definiert, die Design-Axiome oder die Grundmauern, von denen ich ausgehe. Darin muss man sich mit dem Auftraggeber und dem Hauptpartner einig sein. F\u00fcr meine Fallstudie in Pal\u00e4stina \u2013 mein Dissertationsprojekt \u2013 habe ich zusammen mit israelischen und pal\u00e4stinensischen M\u00fcttern einen Dokumentarfilm gedreht. Thema war: Wie erkl\u00e4rst du deinen Kindern den Israel-Pal\u00e4stina-Konflikt? Zum Manifest dieses Co-Creation-Projektes geh\u00f6rte, dass bestimmte Dinge wie Aufrufe zu Gewalt oder Verharmlosung des Holocaust und anderer traumatischer Erlebnisse auf beiden Seiten im Projekt keinen Platz haben. Das war eine Grenze, die ich im Voraus setzen musste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Kannst du die Methode des Collaborative Design kurz skizzieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Collaborative Design bedeutet zun\u00e4chst einmal, einen gemeinsamen Designprozess zu durchlaufen. Dabei ist der Kontext entscheidend: Gibt es eine Auftragssituation, wird man den Designprozess gemeinsam mit dem Auftraggeber definieren? Oder l\u00e4dt man einfach Leute ein, gemeinsam \u00fcber ein bestimmtes Problem nachzudenken? Definieren und gestalten muss man den Designprozess in beiden F\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es w\u00e4re eine Illusion zu denken, dass ein kollaborativer Prozess demokratisch verlaufen sollte. Partizipative Projekte werden beliebig, wenn man sie einfach laufen l\u00e4sst und sich sagt: Schauen wir doch mal, was da entsteht. Es setzen sich dann leicht Ideen durch, die mehr mit Gruppendynamik zu tun haben als mit dem Projektziel. Oder es setzt sich die erstbeste Idee durch, weil die Gruppe rasch zu einer L\u00f6sung kommen will.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man mit offenen Formaten arbeitet und zum Beispiel die breite \u00d6ffentlichkeit zum Mitdenken einl\u00e4dt, muss man dem Prozess unbedingt eine Richtung geben. Ein Designprozess ist kein Brainstorming. Dahinter steht eine Absicht, die sich mit den Inputs, die im Prozess entstehen, weiterentwickelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Design ist ein vieldeutiger Begriff. Was muss man sich im Zusammenhang mit Creative Change darunter vorstellen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Designprozess ist ein gesteuerter kreativer Prozess. Den Ausgangspunkt bildet eine Aufgabe oder Herausforderung, die man l\u00f6sen m\u00f6chte. Davon ausgehend kreiert man so lange verschiedene Formen und Prototypen, die je unterschiedliche Antworten auf das Problem bieten, bis man zu einem Endresultat kommt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Designbegriff hat sich in der Ideenentwicklung etabliert. Es geht darum, eine Figur, ein Denkmodell zu formen. Im Rahmen von Designprozessen hat man irgendwann begonnen zu \u00abbasteln\u00bb, die Ideen und Denkmodelle also tats\u00e4chlich mit den H\u00e4nden zu formen und umzusetzen. Wenn man verschiedene Formen des Aneignens, verschiedene Modalit\u00e4ten aktiviert, er\u00f6ffnen sich neue Sichtweisen auf ein Thema. Produktiv ist das Basteln, weil man seine Gedanken in eine neue Modalit\u00e4t \u00fcbersetzen muss. Man betrachtet das gleiche Ding aus wechselnden Perspektiven, was neue Einsichten erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Kann man deinen Ansatz dem Design Thinking zuordnen?<\/p>\n\n\n\n<p>Design Thinking durchl\u00e4uft man eine Forschungsphase, bei der man die Ideen ebenfalls manuell umsetzt, sie aber sukzessiv einschr\u00e4nkt, bis schliesslich ein Prototyp entworfen und nach mehreren Iterationen, also Entwicklungsrunden, gebaut wird. Meine Arbeit ist breiter gefasst. Wenn ich mit Film arbeite, lege ich das gemeinsame Gestalten des Films als kollaborativen Designprozess an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Bei Kreativit\u00e4t geht es immer um Neues. Woran erkennt man denn das Neue?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage nach der Existenz des Neuen ist Teil einer interessanten philosophischen Debatte. In meiner Arbeit interessiert mich das aber weniger. Ich kn\u00fcpfe lieber an die Dimension des N\u00fctzlichen an. Meine Art von Reflexion zielt auf Fragen wie: Welche Form der Gesellschaft wollen wir, welche Form des Lebens, welche M\u00f6glichkeiten wollen wir uns er\u00f6ffnen? Eine grosse Rolle spielt dabei, welchen Geschichten, welchen Narrativen ich verbunden bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausserdem: Was als neu bezeichnet wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen oft als alter Zopf. Heute kursieren zum Beispiel Vorstellungen einer Zukunft, in der die Technik immer neue M\u00f6glichkeiten schafft und uns als Menschen zu \u00fcberrollen droht. Wie neu ist das? Dieselbe Vorstellung findet sich auch in den Star Trek Filmen der 1970er Jahre oder in Charlie Chaplins Film Modern Times. Damals war es die industrielle Revolution, heute stehen K\u00fcnstliche Intelligenz und Roboter f\u00fcr eine Technik, die den Menschen irgendwann obsolet werden l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Idee eines solchen Verh\u00e4ltnisses zwischen Mensch und Technik ist also alt. Ich frage mich: Ist die Vorstellung, dass die Technik den Menschen \u00fcberfl\u00fcssig machen k\u00f6nnte, eine n\u00fctzliche Idee? Vielleicht w\u00e4re ein anderes Narrativ sinnvoller. Ich w\u00fcrde die Technik in Zukunftsvisionen mitdenken, aber als positive Partnerschaft, die man gestalten kann, und nicht als Riesenzahnrad oder b\u00f6ser Algorithmus, der uns irgendwann abschaffen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Du versuchst, die Leute von einer defensiven Sicht wegzubringen und andere Erz\u00e4hlungen anzuregen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, was mich interessier, ist die Frage der Agency. Inwiefern habe ich eine Autonomie und die Kraft, Entscheidungen zu treffen? In Projekten zu Zukunftsvisionen begegne ich oft Leuten, die \u00fcberzeugt sind, es seien Riesenkr\u00e4fte am Werk, die ihnen keine Wahl lassen w\u00fcrden. Wir sind ja tats\u00e4chlich mit enormen Kr\u00e4ften konfrontiert: Wirtschaft, Digitalisierung, Klimawandel und vieles mehr. Was ich in meiner Arbeit versuche, ist zu sagen: In diesem konkreten Feld, in dem du so vielen Kr\u00e4ften ausgesetzt bist, musst du irgendwo deinen kleinen Raum finden, den du gestalten kannst. Versuch also mal, diese Kr\u00e4fte anders zu betrachten. Mit Agency zu arbeiten, heisst: Egal, was um mich herum passiert, ich kann immer entscheiden, wie ich damit umgehe, wie ich es betrachte und mich positioniere. Auch bei grossen gesellschaftlichen Themen kann ich entscheiden, mitzugehen, mich zu verweigern oder eine Gegensteuer zu setzen. Ich bin nie einfach nur ausgeliefert. Wenn es gelingt, die Bedingungen f\u00fcr eine solche Haltung zu schaffen, ist es ganz nat\u00fcrlich, dass die Leute sagen: Ich lasse mir doch nicht jeden B\u00e4ren aufbinden!<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt oft eine Resistenz gegen den Wandel, aber es gibt auch eine Resistenz gegen die Entm\u00fcndigung. Ich habe einen positiven Glauben an die Menschheit und bin \u00fcberzeugt, dass Menschen ihre Kraft aus positiven Ideen beziehen wollen und nicht nur aus dem \u00dcberlebenstrieb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wenn man vom N\u00fctzlichen ausgeht, kann man fragen: N\u00fctzlich f\u00fcr wen? Ver\u00e4nderungsprozesse haben ja oft auch mit Macht zu tun. Wer hat in deinen Projekten die Definitionsmacht dar\u00fcber, was n\u00fctzlich ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke, kreative Entscheidungen sind immer Machtmomente. Was n\u00fctzlich ist, muss in jedem Projekt von Neuem ausgehandelt werden. Die Suche nach einem Konsens kann die Prozesse sehr verlangsamen, das kennen wir in der Schweiz ja gut.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich verpflichte mich gewissen Grundwerten. Das sind Werte im Sinn der Menschenrechte und der \u00d6kologie. Ich sehe den Menschen als Teil der Natur. Was sich gegen die Natur richtet, richtet sich auch gegen den Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In deiner Dissertation stellst du fest, Creative Change schaffe einen Ausgleich zwischen individuellem Querdenken und kollektiven Interessen. Welchen Platz r\u00e4umst du dem individuellen Querdenken ein?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich stelle fest, dass das individuelle Querdenken oft eine spontane Anerkennung findet. &nbsp;Die Ideen von Querdenkern in einen kollektiven kreativen Prozess zu integrieren, braucht aber sehr viel Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer mit Gruppen arbeitet, kennt das Ph\u00e4nomen: Man schafft einen Rahmen f\u00fcr kreative Prozesse, die Leute \u00f6ffnen sich und lassen sich auf das Experiment ein, aber am Ende kommt doch wieder das Immergleiche heraus. Das h\u00e4ngt mit dem kreativen Risiko zusammen. Gruppen sind oft nicht bereit, ein kreatives Risiko einzugehen und sich auf das Ungewisse einzulassen. Obwohl sie die Ideen des Querdenkers spontan w\u00fcrdigen, sind sie manchmal nicht in der Lage, sie im gemeinsamen kreativen Prozess mitzunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem bin ich \u00fcberzeugt, dass individuelles Querdenken immer einen Abdruck hinterl\u00e4sst und das Kollektiv ver\u00e4ndert, auch wenn sich die Wirkung nicht sofort zeigt. Umso wichtiger scheint es mir, f\u00fcr das Querdenken eine Form von Dokumentation zu finden, quasi ein Archiv anzulegen, damit diese Ideen gew\u00fcrdigt werden und nicht verlorengehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Welche Kr\u00e4fte kommen ins Spiel, wenn es darum geht, gemeinsam entwickelte Ideen zu implementieren? Welche Erfahrungen machst du damit?<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher war ich vor allem in Entwicklungsprozesse und weniger in die Implementation involviert. Ich erfahre aber teilweise, dass Projekte in der Umsetzung eine Eigendynamik entwickeln und sich ver\u00e4ndern. Das bringt mich zur Einsicht, dass Ideenentwicklung und Implementierung parallele Prozesse sein sollten. Ideenentwicklung sollte immer wieder punktuell stattfinden und nicht als etwas gesehen werden, das vor der Umsetzung stattzufinden hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In deiner Arbeit verfolgst du einen wissenschaftlichen und einen k\u00fcnstlerischen Zugang. Wie verbindest du diese beiden Zug\u00e4nge, wenn es um kreative Prozesse geht?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich f\u00fchle mich der Wissenschaft sehr verbunden. Wichtig ist mir vor allem die Reflexion dar\u00fcber, wie Wissen entsteht. In den Sozialwissenschaften hinterfragt man ja permanent, wie Wissen generiert wird und auf welchem Weltbild es beruht. Das Problem der Sozialwissenschaften, dass man sich vom eigenen Forschungsobjekt, dem Menschen, nicht distanzieren kann, erfordert eine st\u00e4ndige Selbstreflexion.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich an der Kunst sch\u00e4tze, ist der grosse Experimentierraum. Wenn ich eine Kunstausstellung besuche, entsteht ein Dialog zwischen mir und dem Bild, oder ich werde Teil einer Skulptur oder einer Performance. Dadurch werde ich selbst zum Subjekt des Forschungsprozesses. Dass sich dieses Erleben nicht kontrollieren l\u00e4sst, versteht sich von selbst. Es ist im \u00dcbrigen auch Aufgabe der Kunst, nicht alles im Voraus festzulegen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Begegnung von Kunst und Wissenschaft finde ich einen spannenden Raum, den ich auch erforsche. Was dabei herauskommt, w\u00fcrde ich weder Kunst noch Wissenschaft nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Dein Film mit den pal\u00e4stinensischen und israelischen M\u00fcttern ist ein solches Beispiel. Du h\u00e4ttest diese Fragestellung auch in Form einer klassischen Forschungsarbeit mit Interviews angehen k\u00f6nnen. W\u00e4re auf diesem Weg dasselbe Wissen entstanden wie mit dem Filmprojekt?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, dabei w\u00e4re definitiv nicht dasselbe Wissen entstanden. Bevor ich zu filmen begann, f\u00fchrte ich mit den Frauen ja tats\u00e4chlich Interviews. Ich sass mit ihnen auf dem Sofa und fragte: Wie erkl\u00e4rst du deinen Kindern den Israel-Pal\u00e4stina-Konflikt? Nach dieser Anfangsphase arbeitete ich mit dem Ansatz der teilnehmenden Aktionsforschung, bis zum fertigen Dokumentarfilm, der unter der Leitung dieser Frauen erstellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frauen begannen gleich nach der Interviewphase, ihren Film selbst zu designen und festzulegen, was sie sagen wollten. Anfangs stellte ich Fragen, dann begannen sie, sich die Fragen selbst zu stellen, so dass immer neue Antworten auf die Ausgangsfrage entstanden. Das war ein Lernexperiment f\u00fcr alle Beteiligten.<\/p>\n\n\n\n<p>Was dadurch entstanden ist, hat eine ganz andere Qualit\u00e4t als klassische Forschungsarbeiten. Wenn ich die Frauen und ihr Umfeld einfach interviewe, bekomme ich das Wissen, das schon vorhanden ist. Wenn ich aber ein Designexperiment als Forschungsmethode verwende, generieren die Forschungssubjekte selber ein Wissen, das es in dieser Form vorher nicht gab und das teilweise \u00fcberraschende Einsichten erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Experiment war auch f\u00fcr mich in der Rolle der teilnehmenden Beobachterin aufschlussreich. Wenn ich einer Frau sage \u00abwir machen einen Film dar\u00fcber, wie du deine Kinder erziehst, und du bestimmst, was gefilmt wird\u00bb, dann schaffe ich einen verdichteten Rahmen, in dem sichtbar wird, welche Schaupl\u00e4tze f\u00fcr diese Frau wichtig sind. Sie bestimmt, was gefilmt und gesagt wird. F\u00fcr mich war es manchmal hart, konsequent nur das aufzunehmen, was die Frauen im Film haben wollten. Schliesslich kam eine weitere Schwierigkeit hinzu: Das Umfeld begann zu intervenieren, weil eine Kamera vorhanden war. Pl\u00f6tzlich wurde es wichtig, was gesagt wurde. Diesen Aspekt fand ich interessant: An welchem Punkt beginnt die \u00d6ffentlichkeit, dominant zu werden? Wo beginnen die Frauen, sich selber zu beschneiden? Den M\u00fcttern wird in Konfliktregionen eine politisch aufgeladene Rolle zugewiesen. Mit diesem Film konnten sie die Frage, wie sie ihre Kinder inmitten dieses Konfliktes erziehen, auf ihre eigene Art beantworten. Der Film ist nur ein Teil \u2013 der \u00f6ffentliche Teil \u2013 der Antwort, ein anderer Teil der Antwort steckt im Prozess, den die pal\u00e4stinensischen und israelischen M\u00fctter in diesen vier Jahren gemeinsam designt haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Woran arbeitest du zurzeit?<\/p>\n\n\n\n<p>Im Moment habe ich einen Fokus bei einem Projekt im Amazonasgebiet, im Dreil\u00e4ndereck Bolivien, Brasilien, Peru. Das Projekt l\u00e4uft seit drei Jahren und wird von einer Koalition aus NGOs, lokalen Universit\u00e4ten und Regierungsministerien getragen. Das Ziel besteht darin, durch die Entwicklung von waldfreundlichen Hightech-Zentren im Amazonasgebiet und einer nachhaltigen Landwirtschaft einen Beitrag zu einem neuen Entwicklungsparadigma zu leisten. Es wurde erkannt, dass die vierte industrielle Revolution, also Bereiche wie die Biotechnologie, die Kinetik, aber auch die Robotik viel von einer neuen Sichtweise der Natur und indigenem Wissen profitieren k\u00f6nnten. Das Konzept \u00abAmazonia 4.0\u00bb des brasilianischen Klima-Forschers Carlos Nobre dient uns als Rahmen (www.elgranpaititi.org). Dabei sind wir \u00fcberzeugt, dass man bei der Gestaltung der Zukunft auch die Vergangenheit mitdenken muss \u2013 und diese auch bewusst loslassen darf. K\u00fcnstlerisch nehmen wir dieses Thema mit dem Projekt \u00abChrysalis \u2013 The Possibility of Growing Wings\u00bb auf (<a href=\"http:\/\/www.paititi-lab.org\/chrysalis-proposal\/\">http:\/\/www.paititi-lab.org\/chrysalis-proposal\/<\/a>). \u00abWir\u00bb bedeutet bei Paititi Lab immer wieder neu entstehende Konstellationen von Menschen, die in der Forschung, Wirtschaft und\/oder Kunst arbeiten.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>About Sonja Schenkel Sonja Schenkel ist ausgebildete Filmemacherin, hat Ethnologie studiert und in \u00abDevelopment Studies\u00bb promoviert. Sie ist Gr\u00fcnderin und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":502,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"dialogue-category":[],"dialogue-tag":[74],"class_list":["post-1330","dialogue","type-dialogue","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","dialogue-tag-sonja-schenkel-de"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Wandel ist immer ein kreativer Prozess - TRANSIT<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wandel ist immer ein kreativer Prozess - TRANSIT\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"About Sonja Schenkel Sonja Schenkel ist ausgebildete Filmemacherin, hat Ethnologie studiert und in \u00abDevelopment Studies\u00bb promoviert. Sie ist Gr\u00fcnderin und [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"TRANSIT\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2023-07-03T11:40:44+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/Sonja-Schenkel.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"258\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"241\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Irena Sgier\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88\"},\"headline\":\"Wandel ist immer ein kreativer Prozess\",\"datePublished\":\"2019-03-29T15:55:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-07-03T11:40:44+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/\"},\"wordCount\":2485,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/Sonja-Schenkel.jpg\",\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/\",\"name\":\"Wandel ist immer ein kreativer Prozess - TRANSIT\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/Sonja-Schenkel.jpg\",\"datePublished\":\"2019-03-29T15:55:00+00:00\",\"dateModified\":\"2023-07-03T11:40:44+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/Sonja-Schenkel.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/Sonja-Schenkel.jpg\",\"width\":258,\"height\":241},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/change-is-always-a-creative-process\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Dialogues\",\"item\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Wandel ist immer ein kreativer Prozess\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/\",\"name\":\"TRANSIT\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"alternateName\":\"Thinktank TRANSIT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Think Tank TRANSIT\",\"alternateName\":\"TRANSIT\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/transit.svg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/transit.svg\",\"width\":284,\"height\":48,\"caption\":\"Think Tank TRANSIT\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88\",\"name\":\"Irena Sgier\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Irena Sgier\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/author\\\/irena-sgier\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wandel ist immer ein kreativer Prozess - TRANSIT","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wandel ist immer ein kreativer Prozess - TRANSIT","og_description":"About Sonja Schenkel Sonja Schenkel ist ausgebildete Filmemacherin, hat Ethnologie studiert und in \u00abDevelopment Studies\u00bb promoviert. Sie ist Gr\u00fcnderin und [&hellip;]","og_url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/","og_site_name":"TRANSIT","article_modified_time":"2023-07-03T11:40:44+00:00","og_image":[{"width":258,"height":241,"url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/Sonja-Schenkel.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/"},"author":{"name":"Irena Sgier","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/person\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88"},"headline":"Wandel ist immer ein kreativer Prozess","datePublished":"2019-03-29T15:55:00+00:00","dateModified":"2023-07-03T11:40:44+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/"},"wordCount":2485,"publisher":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/Sonja-Schenkel.jpg","inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/","name":"Wandel ist immer ein kreativer Prozess - TRANSIT","isPartOf":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/Sonja-Schenkel.jpg","datePublished":"2019-03-29T15:55:00+00:00","dateModified":"2023-07-03T11:40:44+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#primaryimage","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/Sonja-Schenkel.jpg","contentUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/Sonja-Schenkel.jpg","width":258,"height":241},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/change-is-always-a-creative-process\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Dialogues","item":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Wandel ist immer ein kreativer Prozess"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#website","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/","name":"TRANSIT","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#organization"},"alternateName":"Thinktank TRANSIT","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#organization","name":"Think Tank TRANSIT","alternateName":"TRANSIT","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/transit.svg","contentUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/transit.svg","width":284,"height":48,"caption":"Think Tank TRANSIT"},"image":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/person\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88","name":"Irena Sgier","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g","caption":"Irena Sgier"},"url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/author\/irena-sgier\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue\/1330","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue"}],"about":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/dialogue"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue\/1330\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1333,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue\/1330\/revisions\/1333"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1330"}],"wp:term":[{"taxonomy":"dialogue-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue-category?post=1330"},{"taxonomy":"dialogue-tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue-tag?post=1330"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}