{"id":3786,"date":"2025-07-14T11:53:42","date_gmt":"2025-07-14T09:53:42","guid":{"rendered":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/?post_type=dialogue&#038;p=3786"},"modified":"2025-08-06T18:18:07","modified_gmt":"2025-08-06T16:18:07","slug":"die-perfektionismus-falle","status":"publish","type":"dialogue","link":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/die-perfektionismus-falle\/","title":{"rendered":"Die Perfektionismus-Falle"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-cyan-bluish-gray-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Stefanie R\u00f6del<\/h2>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Stefanie R\u00f6del ist Professorin f\u00fcr Coaching und Supervision. Neben ihrer Lehr- und Forschungst\u00e4tigkeit mit den Schwerpunkten Beratungswissenschaften sowie Arbeits- und Organisationspsychologie ist sie in eigener Praxis als Business Coach und Organisationsberaterin t\u00e4tig.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Gerade ist Ihr Buch \u201ePerfektionismus, Imposter-Ph\u00e4nomen und Prokrastination\u201c<a id=\"_ftnref1\" href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> erschienen (2025). Was macht seine Aktualit\u00e4t aus?<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Buch haben wir Perfektionismus als Grundlage f\u00fcr viele Probleme in den Fokus genommen, allerdings nicht isoliert, sondern in Verbindung mit Imposter-Ph\u00e4nomen und Prokrastination \u2013 jeweils jedoch in nicht-klinischen Auspr\u00e4gungen. Zudem betrachten wir die zwei Seiten des Perfektionismus, die adaptive und die maladaptive. Bei der Ersteren setzt man sich zwar durchaus ehrgeizige Ziele, kann sich aber mit dem Erreichten zufriedenstellen. Bei Letzterer hat man sich starre und auch hohe, unrealistische Standards gesetzt. Man kann pers\u00f6nliche Leistungen nicht geniessen und bleibt verunsichert.<\/p>\n\n\n\n<p>Perfektionismus kann, wenn er \u00fcbertrieben wird, zwanghaft sein und damit negative Folgen sowohl f\u00fcr einen selbst wie f\u00fcr das Umfeld zeitigen. In einer Zeit, in der Selbstoptimierung in verschiedenen Lebensbereichen zu einem Imperativ geworden ist, begegnen wir diesen negativen Auspr\u00e4gungen vermehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben deshalb versucht, Perfektionismus auch in einem gesellschaftlichen und in einem organisationalen Kontext zu betrachten. Performance, Social-Media, Remote oder New Work sind die Stichworte dazu. New Work beispielsweise ist auch in der Weiterbildung ein grosses Thema. Seine dunklen Seiten gerade im Zusammenhang mit Perfektionismus werden dabei oft ausgeblendet, nicht zuletzt, weil das Wissen dazu fehlt \u2013 bei Betroffenen und dem Weiterbildungspersonal. Hier wollten wir Licht ins Dunkel bringen und Wege aufzeigen, wie Ausbildende, Personalentwicklerinnen und -entwickler, Coaches und F\u00fchrungskr\u00e4fte mit dem Ph\u00e4nomen umgehen k\u00f6nnen.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wie h\u00e4ngt dieses Dreigestirn Perfektionismus, Imposter-Ph\u00e4nomen und Prokrastination zusammen?<\/p>\n\n\n\n<p>Vor allem in besonders leistungsorientierten Kontexten wie Studium, Beruf, F\u00fchrung, aber auch in der Weiterbildung ergibt sich oft ein Problemdreieck. Wir gehen davon aus, dass Perfektionismus oftmals der Ausgangspunkt ist; Perfektionismus als \u00fcberh\u00f6hter Anspruch an sich selber, wo man auf jeden Fall und um jeden Preis Fehler vermeiden will. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Perfektionismus kann man in drei grosse Kategorien einteilen: Zum einen spricht man davon, wenn man sehr hohe Anspr\u00fcche an sich selber hat. Oder die sehr hohen Anspr\u00fcche sind nach aussen gerichtet. Und schliesslich gibt es den sozial vorgeschriebenen Perfektionismus (englisch socially prescribed). Davon Betroffene glauben, das andere sehr hohe Anspr\u00fcche an einen stellen, die man dann \u2013 oft vergeblich \u2013 zu erf\u00fcllen versucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man nun Perfektionismus als Ausgangspunkt nimmt, kann das ein Imposter-Gef\u00fchl verst\u00e4rken. Das Imposter-Gef\u00fchl k\u00f6nnte man als Hochstapler-Gef\u00fchl umschreiben, wobei die Leute eher tief- als hochstapeln. Betroffene haben sehr oft das Gef\u00fchl, den eigenen Erfolg nicht verdient zu haben. Trotz nachgewiesener Erfolge und Kompetenzen zweifeln sie an ihren F\u00e4higkeiten und bef\u00fcrchten, als Betr\u00fcger entlarvt zu werden. Es gibt viele Menschen, die perfektionistisch veranlagt sind, aber nicht unter dem Imposter-Ph\u00e4nomen leiden. Umgekehrt ist es so, dass Menschen, die unter dem Imposter-Ph\u00e4nomen leiden, sehr oft perfektionistisch sind. Dann wird Perfektionismus als eine Strategie genutzt, um das vermeintliche Nicht-Gen\u00fcgen zu kompensieren. Es wird sehr viel Anstrengung in etwas investiert, trotzdem entwickelt sich kein Selbstvertrauen. Daraus ergibt sich sehr viel emotionale Ersch\u00f6pfung.<\/p>\n\n\n\n<p>Prokrastination, also dasAufschiebeverhalten, meint das bewusste oder unbewusste Hinausz\u00f6gern von wichtigen Aufgaben. Perfektionismus kann dazu f\u00fchren, weil man Angst hat, eben nicht perfekt zu sein. Wenn ich gar nicht erst anfange, kann ich auch nicht scheitern, so der Gedanke. Man vermeidet die Aufgabe aus Selbstschutz und setzt sich gleichzeitig massiv unter Druck.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wie verbreitet ist Perfektionismus tats\u00e4chlich? Der englische Psychologe Thomas Curran<a id=\"_ftnref2\" href=\"#_ftn2\">[2]<\/a>, der eine grosse Feldstudie zum Thema durchgef\u00fchrt hat, spricht sogar von einer verborgenen Epidemie.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist sehr verbreitet. In meiner Praxis als Coach sehe ich viele Klientinnen und Klienten, die unter Perfektionismus leiden. Auch das Imposter-Ph\u00e4nomen kommt h\u00e4ufig vor, ohne dass die Menschen sich dessen bewusst sind. F\u00fcr viele Betroffene ist es deshalb sehr erleichternd, zu erfahren, dass es nicht nur ihnen so geht. Es einfach mal auszusprechen, zu benennen und zu erkennen, dass es Auswege gibt, ist f\u00fcr viele eine Erl\u00f6sung. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Kontext der Weiterbildung begegnen wir dem Perfektionismus ebenfalls h\u00e4ufig. Oft reihen Personen eine Weiterbildung an die n\u00e4chste. Man sammelt gewissermassen Zertifikate. Aber die Betroffenen sind gar nicht davon \u00fcberzeugt, das wert zu sein, was auf dem Papier steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Welche Folgen kann das haben? F\u00fcr einen selbst und das Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default\">Betrachten wir das Individuum, so leiden die Leute oft still. Es ist etwas, wor\u00fcber man nicht gerne spricht. Oft fehlt auch das Bewusstsein \u00fcber das eigene Leiden. Die Leute kommen in die Beratung, wenn sie beispielsweise kurz vor einem Burnout stehen. Sie haben Leistungsblockaden aus der Angst heraus, nicht perfekt zu sein. Als Folge davon verz\u00f6gern sie die Arbeit, sprich, sie prokrastinieren. Oder sie stecken sehr, sehr viel Zeit in die Vorbereitung. Dabei treten Stress und Ersch\u00f6pfungsph\u00e4nomene auf, weil der Druck nicht nachl\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbstsabotage ist ebenfalls ein Thema. Wenn man sich zum Beispiel Studienabbrecher anschaut, so bringen viele die kognitiven Leistungen f\u00fcr das Studium mit. Aufgrund der inneren Prozesse k\u00f6nnen sie es trotzdem nicht beenden. Sie vermeiden Risiken oder Neues und engen sich immer mehr ein \u2013 bis zum Abbruch.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Teamarbeit in Unternehmen ist dies zu beobachten. \u00dcberkritisches Verhalten von Teammitgliedern, aber auch einer F\u00fchrungskraft f\u00fchren zu denselben Ph\u00e4nomenen. Dies \u00e4ussert sich dann in Mikromanagement, was sehr demotivierend f\u00fcr die Mitarbeitenden sein kann. Eine F\u00fchrungskraft mit Perfektionismus ist f\u00fcr ihre Mitarbeitenden ein Stressfaktor, nicht allein wegen der st\u00e4ndig hohen Anspr\u00fcche, sondern auch, weil die anderen glauben, es ihr gleichtun zu m\u00fcssen. Auch das kann zu Burnout f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Oder die Betroffenen verweigern sich am Ende ganz.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja. Es ist ein Kreislauf, in dem sich die einzelnen Faktoren st\u00e4ndig verst\u00e4rken. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir nun auf den sozial vorgeschriebenen Perfektionismus schauen, so f\u00fchrt dieser oft zum gr\u00f6ssten Leidensdruck, weil die Betroffenen sehr oft mit \u00dcberanpassung reagieren. Schliesslich treten sie den R\u00fcckzug an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Im Prinzip reicht eine betroffene Person in einem Team, um die Spirale auszul\u00f6sen. Stimmt das?<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist richtig. Es ist deshalb ein wichtiger Ansatz zu schauen, wie das Management strukturiert ist, welche Symptome es aufweist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wo stecken die Wurzeln f\u00fcr Perfektionismus? In der Kinderstube?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kinderstube ist sicher relevant. Wenn die Eltern sehr starke Erwartungen an das Kind richten, auch \u00fcberm\u00e4ssige Kontrolle aus\u00fcben, entwickeln die Kinder irgendwann Angst, alles falsch zu machen. Das kann auch passieren, wenn die Eltern nur Lob aussprechen, das sich auf das Ergebnis einer Leistung bezieht, nicht aber auf das Bem\u00fchen, die Anstrengung.<br>Sind die Eltern selber perfektionistisch veranlagt, pr\u00e4gt das auch die Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir auf die Quellen schauen, so m\u00fcssen wir aber auch gesellschaftliche und kulturelle Faktoren in den Blick nehmen. Unsere Leistungs- und Vergleichskultur spielt eine wichtige Rolle. In der Schule werden Kinder ebenfalls fr\u00fch gepr\u00e4gt. Man wird nach irgendwelchen Kriterien bewertet, die man manchmal nicht immer versteht und die manchmal auch nicht objektiv sind.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer neoliberalen Leistungsgesellschaft wiederum herrscht das Ideal des unternehmerischen Selbst. Man muss sich als m\u00f6glichst gutes Produkt vermarkten, was Druck zur st\u00e4ndigen Optimierung erzeugt.Die sozialen Medien tragen das Ihre dazu bei. In der digitalen Selbstdarstellung ist es wesentlich, wie viele Likes ich bekomme. Die Bewertungskriterien f\u00fcr sich selbst verschieben sich nach aussen. Sich selbst genug sein, mit der eigenen Leistung zufrieden zu sein, wird immer schwieriger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Ich vermute, das alles greift ineinander. Die Optimierung, die Sozialen Medien, der schulische Druck, die \u00fcberm\u00e4ssige Erwartung des Vorgesetzten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich. Man kann die Dinge nicht isoliert betrachten. Es ist eine Mischung aus fr\u00fcher Pr\u00e4gungen, individueller Disposition, gesellschaftlichen und organisationalen Kontexten. Die Vielschichtigkeit ist das Spannende an diesem Ph\u00e4nomen, weil man eben auch verschiedene Zug\u00e4nge dazu findet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich weiss, ich muss hier alles perfekt abliefern, ansonsten hat das m\u00f6glicherweise negative Konsequenzen f\u00fcr mich, werde ich vielleicht perfektionistischer, als ich es vorher war. Wenn es in erster Linie darum geht, Fehler zu vermeiden, fange ich m\u00f6glicherweise an, diese unter den Teppich zu kehren.<br>Es w\u00e4re ja wichtig, aus Fehlern zu lernen. Wenn man aber keine Fehler machen darf, gibt es keine Lernkultur, sondern eine Fehlervermeidungskultur. Bei hohem Leistungsdruck nur Anerkennung zu bekommen, wenn man fehlerfreie H\u00f6chstleistungen abliefert, f\u00f6rdert dies das Gef\u00fchl zu scheitern. Ein Gef\u00fchl von Selbstwirksamkeit oder von Erfolg zu entwickeln, ist dabei deutlich erschwert. Ist alles vorgegeben, herrschen enge Standards vor und wird man st\u00e4ndig kontrolliert, verliert man die Motivation, \u00fcberhaupt Eigenverantwortung zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In Bezug auf Weiterbildungen kommt es vor, dass diese vorgeschrieben werden. Welche Folgen kann das bei perfektionistisch veranlagten Personen haben?<\/p>\n\n\n\n<p>Mache ich eine Weiterbildung nicht aus eigenem Antrieb heraus, sondern aus selbst auferlegter oder fremdbestimmter Selbstoptimierung, wird Lernen zur Leistungsanforderung und verliert seine Bedeutung als pers\u00f6nliches Wachstum. Man lernt nicht, um etwas Neues zu entdecken oder vielleicht noch eine Facette der eigenen Pers\u00f6nlichkeit zu entfalten, \u00fcber sich hinauszuwachsen, sondern aus Angst, nicht zu gen\u00fcgen. Man f\u00fcrchtet, das Produkt \u2013 also man selbst \u2013 sei nicht mehr interessant, werde abgeh\u00e4ngt. Ist die einzige Motivation f\u00fcrs Lernen, konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben, ist man einem Druck ausgesetzt, der sich negativ auswirken kann. Gar nichts zu tun, ist nat\u00fcrlich auch keine Alternative. <strong><br><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sie haben vorhin \u00fcber die Bedeutung der Motivation f\u00fcr Weiterbildung gesprochen. Wie sieht es mit den Zielen der Weiterbildung aus?<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal sind diese geradezu erstaunlich \u00fcberh\u00f6ht, auch im Sinne von Lernversprechen, die toll klingen und sich gut verkaufen. Dies sind dann ebenfalls Stressfaktoren,weil man der Sache gar nicht gewachsen ist, nicht gewachsen sein kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Superlative k\u00f6nnen in diesem Sinn also fatal sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Man nimmt den Leuten unter Umst\u00e4nden das Gef\u00fchl des Erfolgserlebnisses und ersetzt es durch Frustration, weil sie das Gef\u00fchl haben, das Ziel nicht erreicht zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Oder man vermeidet die Weiterbildung \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann kommt die Prokrastination ins Spiel. Oder das Imposter-Ph\u00e4nomen, weil man f\u00fcrchtet, sich in der Weiterbildung eine Bl\u00f6sse zu geben; weil man Angst hat, die andern k\u00f6nnten merken, dass man gar nicht das drauf hat, was man vorgibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wissenschaftliche Studien betonen die Verbreitung von Perfektionismus insbesondere unter Jugendlichen. Handelt es sich um eine Generationenfrage? <\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default\">Ich glaube, die Selbstoptimierungslogik ist bei j\u00fcngeren Personen ausgepr\u00e4gter, weil sie viel st\u00e4rker in der Vergleichskultur der digitalen Welt verankert sind. Sie sind st\u00e4rker darauf konditioniert, Belohnungen zu empfangen, indem sie sich pr\u00e4sentieren und vergleichen. Es gibt ausreichend Studien dar\u00fcber, die aufzeigen, was hirnphysiologisch passiert, wenn ich ein Like bekomme.<br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wenn wir einen Blick in die Zukunft wagen m\u00f6chten, wo sehen Sie die gr\u00f6ssten Herausforderungen im Umgang mit Perfektionismus und den anderen beiden Ph\u00e4nomenen, die damit zusammenh\u00e4ngen?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich vermute, der Leistungsdruck wird noch zunehmen und die Arbeitsm\u00e4rkte werden sich weiter verschieben. Junge Menschen m\u00fcssen ganz fr\u00fch schon eine Menge geleistet haben. Sie m\u00fcssen ihr Studium absolviert haben, im Ausland gewesen sein, Arbeitserfahrung mitbringen und vieles mehr. Ich sehe immer wieder sehr junge F\u00fchrungskr\u00e4fte, noch unter 30 Jahre alt, die sich sehr verausgabt haben, aber denen es dennoch an menschlicher Reife und Ausgeglichenheit fehlt. Das Burnout-Risiko ist entsprechend hoch. Gleichzeitig werden wir immer \u00e4lter. Die gute Balance zu finden zwischen Selbstf\u00fcrsorge, Selbstmanagement und Selbstoptimierung ist schwierig. Aber sie ist zentral.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wir werden \u00e4lter, gleichzeitig muss man alles schon fr\u00fch im Leben erreicht haben. Als h\u00e4tte man es mit verschiedenen Geschwindigkeiten zu tun. Wie soll man damit umgehen, nicht zuletzt in der Weiterbildung?<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht um eine Entwicklung, die authentisch ist und die nicht von zwanghafter Selbstoptimierung getrieben wird. In der Weiterbildung sollte es deshalb darum gehen, eine Lernaufgabe als Chance zum pers\u00f6nlichen Wachstum zu erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Betrachtet man gewisse Entwicklungen, so scheint pers\u00f6nliche Entwicklung in der Weiterbildung aber eher in den Hintergrund zu treten. Etwa die Tendenz hin zu sogenannten Micro-Credentials, bei denen es um konkrete einzelne Fertigkeiten und kurze Lerneinheiten geht, spielt pers\u00f6nliche Entwicklung kaum eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default\">Das glaube ich auch. Deshalb ist es so wichtig, den Blick darauf nicht zu verlieren, was man pers\u00f6nlich braucht, um sich zu entwickeln und nicht allein auf die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu schauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Das setzt auch voraus, dass die Weiterbildung oder das Coaching die R\u00e4ume daf\u00fcr schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherlich. Auch wenn ich als F\u00fchrungskraft darauf achte, dass sich aus Fehlern Lernchancen entwickeln, ist schon viel gewonnen. Und wenn man auch die Anstrengung wertsch\u00e4tzt und nicht nur das Ergebnis, kann der Druck auf den Perfektionismus abnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Erkennen Sie Str\u00f6mungen, die allenfalls positive Entwicklungen erhoffen lassen?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Menschen sind sehr ersch\u00f6pft. Nach Corona haben wir einen unheimlichen Anwuchs an psychischen St\u00f6rungen und Krankheiten registriert. Viele Menschen sind langzeiterkrankt, erholen sich nicht mehr und sind starken psychischen Belastungen ausgesetzt. Verbunden mit unserer Social-Media-Kultur ist das sehr problematisch.Wenn wir nicht umbiegen, werden die Problem mehr, nicht weniger. Wir m\u00fcssen uns fragen, wo wir ansetzen k\u00f6nnen: in der Schule, zu Hause in der Erziehung, im Unternehmen. Wir haben vielf\u00e4ltige Ansatzpunkte, um den Perfektionismus einzugrenzen, damit er eben nicht epidemische Ausmasse annimmt, wie Curran sagt. Oder wenn wir schon eine Epidemie haben, dass wir sie in den Griff bekommen und unsere psychische Gesundheit bewahren. Dass wir das Ph\u00e4nomen grunds\u00e4tzlich beseitigen, glaube ich nicht, aber wir k\u00f6nnen einen produktiven, gesunden Umgang damit erlernen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><a id=\"_ftn1\" href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Perfektionismus, Imposter-Ph\u00e4nomen und Prokrastination. Perspektiven, Zusammenh\u00e4nge und L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr Personalentwicklung und Beratung. Hrsg. Stefanie R\u00f6del, Magdalena Bathen-Gabriel, Katharina-Maria Rehfeld. Springer Gabler Wiesbaden 2025.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\" id=\"_ftn2\">[2]<\/a> Thomas Curran, Andrew P. Hill. Perfectionism Is Increasing Over Time: A Meta-Analysis of Birth Cohort Differences From 1989 to 2016. In: Psychological Bulletin, 145 (4). Dezember 2017.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mache ich eine Weiterbildung nicht aus eigenem Antrieb heraus, sondern aus selbst auferlegter oder fremdbestimmter Selbstoptimierung, wird Lernen zur Leistungsanforderung und verliert seine Bedeutung als pers\u00f6nliches Wachstum. 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