{"id":3878,"date":"2025-09-04T09:40:47","date_gmt":"2025-09-04T07:40:47","guid":{"rendered":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/?post_type=dialogue&#038;p=3878"},"modified":"2025-09-04T09:40:50","modified_gmt":"2025-09-04T07:40:50","slug":"mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben","status":"publish","type":"dialogue","link":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/","title":{"rendered":"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group has-cyan-bluish-gray-background-color has-background is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Klaus Petrus<\/h2>\n\n\n\n<p>Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert er das Leben in Krisengebieten, erz\u00e4hlt Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft oder blickt hinter die Kulissen der Massentierhaltung<strong>. <\/strong>Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Swiss Press Photo Award.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aktuelle B\u00fccher (Auswahl)<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Spuren der Flucht. Aswad, 2025.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Rand. Reportagen und Portr\u00e4ts. Christoph Merian Verlag, 2023.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-style-reduced-width is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"is-style-lead\">Sie besch\u00e4ftigen sich seit vielen Jahren als Journalist mit Menschen am Rand der Gesellschaft sowie mit den Krisen, Kriegen und Umst\u00e4nden, die Menschen an den Rand gebracht haben. Davor waren Sie an der Uni Bern als Philosophieprofessor t\u00e4tig. Das klingt nach einem radikalen Bruch in Ihrer Biographie. Stimmt dieser Eindruck? Oder gibt es eine Verbindung zwischen diesen zwei Welten? <\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn konnte ich tats\u00e4chlich keine Verbindung zwischen der akademischen Philosophie und meiner jetzigen journalistischen Arbeit erkennen. An der Uni hatte ich mich auf die theoretische Philosophie konzentriert und da vor allem Sprachphilosophie und Logik \u2013 also auf etwas sehr Abstraktes, das mit der realen Welt nicht viel zu tun hat. So gesehen, gab es kaum Gemeinsamkeiten, im Gegenteil: Ich musste einiges vergessen. Zum Beispiel hat die Art und Weise, akademisch zu schreiben, mit Journalismus nicht viel zu tun. Im Grunde sind das zwei unterschiedliche Sprachen. Im Verlauf der letzten Jahre hat sich dann aber f\u00fcr mich doch eine Gemeinsamkeit zwischen Philosophie und Journalismus herausgebildet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">N\u00e4mlich?<\/p>\n\n\n\n<p>In der Philosophie ist Skepsis alles. Es geht darum, alles in Frage zu stellen, von dem man meint, es sei richtig oder wahr. Man \u00fcberlegt sich st\u00e4ndig, ob das, was ich vor Augen habe, tats\u00e4chlich so ist, wie es mir erscheint. Oder k\u00f6nnte nicht alles auch anders sein?<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Skepsis spielt auch im Journalismus eine zentrale Rolle. Auch hier stellt sich dier Frage: K\u00f6nnten die Dinge nicht auch anders sein, als wir sie uns in unseren K\u00f6pfen zurechtgelegen? Dieses Thema treibt mich tats\u00e4chlich sehr um: Wie k\u00f6nnen wir Journalist*innen vorgefasste Bilder in unserem Kopf, also Stereotype, Vorurteile oder gar Feindbilder, hinterfragen \u2013 und idealerweise andere Bilder in die K\u00f6pfe der Leute bringen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Das Ziel, vorgefasste Bilder in den K\u00f6pfen anderer Menschen zu verschieben, scheint mir keine einfache Aufgabe.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich kann man daran nur scheitern. Mir jedenfalls geht es so. Versuchen muss man es trotzdem. Wir leben wieder einmal in einem Zeitalter der Vorurteile und Feindbilder, des Schwarzweiss-Denkens, und das ist eine gef\u00e4hrliche Sache. Aufzeigen, wie Feindbilder entstehen, wie wirksam sie sind und wie Gegenbilder aussehen k\u00f6nnten, ist in meinen Augen eine der wichtigen Aufgaben des Journalismus.<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wenn Sie von \u00abBildern im Kopf\u00bb sprechen, geht es um Bilder im \u00fcbertragenen Sinn. Sie arbeiten aber nicht nur mit Texten, sondern sind auch Fotograf. Welche Rolle spielt f\u00fcr Sie das fotografische Bild, zum Beispiel im Zusammenhang mit Menschen am Rand der Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich, viele Bilder in unserem Kopf stammen von uns Fotojournalist*innen. Daraus erw\u00e4chst eine gewisse Verantwortung. Indem wir immer wieder dieselben Fotos machen \u2013 aus Kriegsgebieten zum Beispiel, aber auch von \u00abden Fl\u00fcchtlingen\u00bb oder \u00abden Randst\u00e4ndigen\u00bb, produzieren wir nicht bloss Bilder, die man schon tausend Mal gesehen hat und die so gesehen langweilig sind. Machen wir lauter Bilder, die bereits erwartbar sind, laufen wir zudem Gefahr, Stereotype zu reproduzieren. Und das kann, wie gesagt, gef\u00e4hrlich sein.<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">K\u00f6nnen Sie das n\u00e4her erl\u00e4utern?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich kann es an einem Beispiel versuchen, das ich gerne ein wenig scherzhaft mein \u00abjournalistisches Erweckungserlebnis\u00bb nenne. F\u00fcr die Arbeit an einer Reportage \u00fcber Gefl\u00fcchtete auf dem Balkan kehrte ich \u00fcber l\u00e4ngere Zeit immer wieder an die gleichen Orte zur\u00fcck und begegnete so Leuten, die dort h\u00e4ngen geblieben waren, teils Monate oder sogar Jahre lang. Einmal hatte ich ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch mit einem jungen Mann aus Pakistan, wir sprachen buchst\u00e4blich \u00fcber Gott und die Welt. Schliesslich bat ich ihn um ein paar Portr\u00e4taufnahmen. Er warf sich eine Decke \u00fcber, stellte sich an eine Wand und mit einem Mal war sein L\u00e4cheln und sein Witz verschwunden. Als ich auf den Ausl\u00f6ser dr\u00fcckte, sagte er: \u00abSiehst du, wir haben gelernt, f\u00fcr euch zu posieren!\u00bb Er meinte damit nicht, dass er sich bewusst verstellen und mir etwas vormachen w\u00fcrde. Und doch best\u00e4tigte er mein Unbehagen, dass die gegenseitigen Erwartungen oft schon klar sind: Wir Journalist*innen haben bereits eine gewisse Vorstellung, in welcher Pose wir einen Gefl\u00fcchteten zeigen m\u00f6chten, und die Migrant*innen wiederum wissen, was wir &nbsp;am liebsten sehen m\u00f6chten. Sicher, das ist jetzt \u00fcberspitzt formuliert. Und doch, genau so setzen sich \u00abtypische\u00bb, schon sattsam bekannte Bilder in unserem Kopf fest. Und wenn wir dann einen Gefl\u00fcchteten nur noch durch diese Brille sehen, reduzieren wir diesen Menschen auf ein gewisses Bild, das mit ihm selber wom\u00f6glich gar nicht viel zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In ihrem neuen Buch \u00abSpuren der Flucht\u00bb versuchen Sie mit ihren Fotografien genau das: einen anderen Blick auf die Migration zu werfen. Wie sind Sie dabei vorgegangen?<\/p>\n\n\n\n<p>Irgendwie ergab sich das wie von selbst. Wie gesagt, ich habe auf dem Balkan \u00fcber viele Jahre hinweg immer wieder dieselben Orte entlang der Grenze aufgesucht, wo Gefl\u00fcchtete Zuflucht finden \u2013 und das nicht bloss f\u00fcr einige Tage oder Wochen, sondern oft f\u00fcr Monate, sogar Jahre. Entsprechend verlagerte sich mit der Zeit mein Fokus: von der klassischen Fluchtgeschichte hin zu Alltagsszenen an diesen gottverlassenen Orten. So entstanden Bilder von wartenden, spielenden, kochenden, schlafenden, lachenden, verzweifelnden Menschen \u2013 dass es sich um Gefl\u00fcchtete handelt, ist in den Fotografien zwar allgegenw\u00e4rtig, und doch nicht im Zentrum. Ich kann es auch so sagen: Mir ging es zunehmend nicht mehr um den Fl\u00fcchtling, sondern um den Menschen.<em><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Um den Menschen zu zeigen, braucht es eine gewisse N\u00e4he \u2013 im Fall der Fotografie jedenfalls. Erfordert die Fotografie mehr physische N\u00e4he als das Schreiben?<\/p>\n\n\n\n<p>Ob fotografierend oder schreibend, ich versuche immer m\u00f6glichst nahe an die Menschen zu gehen. Das hat mit Neugierde zu tun, aber auch mit dem Anspruch, Vertrautes oder Erwartbares aus anderer Perspektive zu zeigen. Und das braucht nicht nur Zeit, sondern auch N\u00e4he. Meistens treffe ich die Leute mehrmals, wir reden lange, ich zeichne die Gespr\u00e4che auf. Die Kamera hole ich erst sp\u00e4t raus. Was manchmal hart ist, wenn sich in einem Gespr\u00e4ch Situationen ergeben, bei denen man denkt: Das w\u00e4re jetzt ein richtig gutes Bild geworden! Der Vorteil ist: Wenn ich dann zu fotografieren beginne, achtet niemand mehr auf mich, man kennt mich ja bereits.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sie haben noch ein anderes Buch publiziert mit dem Titel \u00abAm Rand. Geschichten von Menschen am Rand der Gesellschaft, von Getriebenen, Eigensinnigen, Abgeh\u00e4ngten, Unsichtbaren\u00bb. Nun leben aber viele der Menschen, die Sie in diesen Geschichten vorstellen, mittendrin in unserem Alltag. Warum sprechen Sie trotzdem von den R\u00e4ndern der Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich habe ich mich schwer getan mit dem Titel des Buches, \u00abAm Rand\u00bb. Abgesehen davon, dass Sie nat\u00fcrlich recht haben und wir alle inmitten der Gesellschaft sind, scheint es mir doch so, dass es die Leute \u00abin der Mitte\u00bb sind, welche definieren, wer \u00abam Rand\u00bb steht. Und nicht selten sind die, die in der Mitte sind, deswegen dort, weil andere an den Rand gedr\u00e4ngt werden. Mit anderen Worten, solche Dichotomien haben viel mit sozialen Klassen und mit Macht- und Herrschaftsverh\u00e4ltnissen zu tun. Indem man weiterhin vom \u00abRand\u00bb der Gesellschaft redet, l\u00e4uft man einerseits Gefahr, diese Machtverh\u00e4ltnisse zu zementieren. Auf der anderen Seite w\u00e4re es sonderbar \u2013 ja sogar heuchlerisch \u2013 so zu tun, als w\u00fcrden die Abgeh\u00e4ngten und Unsichtbaren, die Armen und Vertriebenen nicht existieren. Es gibt sie sehr wohl: Menschen, die weniger haben als andere \u2013 weniger Geld, weniger Gl\u00fcck, weniger Chancen \u2013 oder die nicht dem entsprechen, was in der Gesellschaft als Norm gilt. Das ist ein harter sozialer Fakt mit gesellschaftspolitischen Folgen. Und es ist dieser Punkt, der mich letztlich veranlasst hat, von Menschen \u00abam Rand\u00bb der Gesellschaft zu reden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In Ihrem Buch gibt es auch Portr\u00e4ts von Personen, die nicht im \u00fcblichen Sinn am Rand stehen, darunter der finanziell und gesellschaftlich gut abgesicherte Freier oder die Psychologin mit einer Pr\u00e4ferenz f\u00fcr spezielle Sexualpraktiken. Warum verorten Sie diese Menschen trotzdem am Rand?<\/p>\n\n\n\n<p>Weil auch sie letztlich in einer Art Parallelwelt leben, einer Welt, die sie vor Schuld und Scham sch\u00fctzt. Alle in meinem Buch portr\u00e4tierten Menschen f\u00fchren irgendwie ein Doppelleben, weil sie den gesellschaftlichen Erwartungen nicht entsprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Die Idee der unsichtbaren Parallelwelten ausserhalb der Normen erinnert mich an Michel Foucault. In seinen Analysen zur Frage, warum bestimmte Bev\u00f6lkerungsgruppen in der Gesellschaft ausgeschlossen oder an den Rand gedr\u00e4ngt werden, kam er zum Schluss, dass der Ausschluss die Funktion habe, die geltenden Normen zu best\u00e4tigen. W\u00fcrden Sie das auch so sehen?<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant, dass Sie diesen Punkt erw\u00e4hnen. Tats\u00e4chlich bin ich im Verlauf meiner Arbeit mehr und mehr zum Schluss gekommen, dass wir als Gesellschaft diese Menschen am Rand brauchen \u2013 und zwar um uns selbst zu vergewissern, dass wir es geschafft haben, oder zumindest: dass wir noch nicht so tief gesunken sind wie \u00abdie da\u00bb. Vermutlich ist das eine zutiefst menschliche Haltung. Jedenfalls gibt es sie klassen\u00fcbergreifend, also auch unter Leuten, die bereits am Rand der Gesellschaft leben. So habe ich zum Beispiel Sexarbeiterinnen interviewt, sie sich von anderen Prostituierten abgrenzen, indem sie sagten, sie w\u00fcrden gewisse Sexualpraktiken niemals f\u00fcr so wenig Geld anbieten, weil dies \u00abunter ihrer W\u00fcrde\u00bb sei und sie nicht so tief sinken m\u00f6chten. Ich denke, das ist ein Mechanismus, den eine Gesellschaft zur Selbstvergewisserung braucht. Und Teil dieser Selbstvergewisserung sind Normen und Konventionen, die einzuhalten sind. Da sehe ich tats\u00e4chlich eine Verbindung zu Foucault.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wenn Sie all die Jahre \u00fcberblicken, in denen Sie als Reporter in der Schweiz und rund um den Globus unterwegs waren: Was hat sich an den R\u00e4ndern der Gesellschaft in dieser Zeit getan?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich an meine Arbeit \u00fcber Migration denke, an den EU-Aussengrenzen zum Beispiel, so f\u00e4llt es mir schwer, Fortschritte zu erkennen. Und ich meine das jetzt im Sinne einer Sensibilisierung f\u00fcr die Lage der Leute vor Ort oder auch f\u00fcr die Frage, ob es nicht andere Wege gibt, mit den Problemen umzugehen. Was ich beobachten kann: Die Grenzen werden noch st\u00e4rker bewacht, die Gewalt gegen Gefl\u00fcchtete nimmt zu und die Kluft zwischen dem, was auf der abstrakten, politischen Ebene verhandelt wird, und dem, was die Leute an den Grenzen Tag f\u00fcr Tag erleben, wird immer gr\u00f6sser \u2013 eine Kluft, die durchaus das Potenzial hat, Gesellschaften zu spalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Und in anderen Bereichen?<\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf gewisse Auspr\u00e4gungen von Armut kann man schon Fortschritte feststellen. Bei der Obdachlosigkeit in der Schweiz zum Beispiel wird das Modell \u00abHousing First\u00bb erprobt und es werden zus\u00e4tzliche Notschlafstellen eingerichtet, speziell f\u00fcr Frauen und Jugendliche. Das macht f\u00fcr die Betroffenen durchaus einen Unterschied. Aber auch hier bin ich am Ende doch skeptisch. Nehmen wir die Schweiz, eines der reichsten L\u00e4nder der Welt. 750 000 Menschen der 9 Millionen-Bev\u00f6lkerung leben hier in Armut, darunter fast eine Viertelmillion Rentner und Rentnerinnen sowie 130&nbsp;000 Kinder. Kommt hinzu, dass immer mehr Menschen knapp \u00fcber dem Existenzminimum leben, also trotz Arbeit nicht auf einen gr\u00fcnen Zweig kommen. Daneben gibt es solche, die regelrecht im Geld schwimmen, ob sie es nun erwirtschaftet oder, was nicht selten der Fall ist, unverdienterweise geerbt haben. Dass das eine mit dem anderen zu tun hat \u2013 dass manche also reich sind, weil andere arm sind \u2013, davon ist allerdings kaum die Rede. Man tut vielmehr so, als g\u00e4be es die sozialen Klassen nicht mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Welche Zukunft sehen Sie f\u00fcr Menschen am Rand der Gesellschaft?<\/p>\n\n\n\n<p>Wie gesagt, sonderlich optimistisch bin ich nicht. Ich bef\u00fcrchte, dass es immer mehr Leute geben wird, die prek\u00e4r leben, konkret: dass Teile der jetzigen Mittelschicht in Richtung Armut rutschen und damit an den Rand der Gesellschaft gedr\u00e4ngt werden. Ob das unseren Blick auf diese Teile der Gesellschaft ver\u00e4ndern wird und wir dadurch insgesamt solidarischer werden, wage ich zu bezweifeln. Eher schon rechne ich mit neuen Klassenk\u00e4mpfen. Ich weiss, das klingt veraltet, aber in der Sache meine ich das durchaus so. Die Idee von einer \u00abnivellierten Gesellschaft\u00bb, in der es keine sozialen Klassen mehr gibt, halte ich f\u00fcr einen Mythos. Mit all dem will ich \u00fcbrigens nicht sagen, wir seien empathielos oder gleichg\u00fcltig, wenn es um sozial Benachteiligte geht. Es gibt diesen Unterschied zwischen dem System \u2013 der Politik und Wirtschaft zum Beispiel \u2013, das unbestritten der kapitalistischen Verwertungslogik unterliegt, und dem konkreten Alltag. Und hier, im pers\u00f6nlichen Kontakt zwischen Menschen, bin ich nach wie vor davon \u00fcberzeugt, dass es viel gelebte Solidarit\u00e4t gibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In der Soziologie gibt es das Konzept des \u00abFriendly Stranger\u00bb. Eine Person, die man oft antrifft, ohne sie je kennenzulernen. Sie geh\u00f6rt zum Alltag, man freut sich \u00fcber die Begegnungen, weiss aber nichts voneinander. Ich sehe bspw. auf dem Weg zur Arbeit t\u00e4glich einen Surprise-Verk\u00e4ufer.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ein interessantes Ph\u00e4nomen, dahinter steckt so etwas wie eine sichtbare Unsichtbarkeit. Damit meine ich: Auf der einen Seite sind diese Personen sehr wohl pr\u00e4sent, man begegnet ihnen t\u00e4glich, so wie dem von Ihnen erw\u00e4hnten Surprise-Verk\u00e4ufer, der mit seinen Heften immer an derselben Ecke steht. Allerdings ist er f\u00fcr die meisten von uns einzig und allein sichtbar in einer bestimmten sozialen Rolle, n\u00e4mlich als jemand, der prek\u00e4r lebt. \u00c4hnlich bei Obdachlosen, Drogens\u00fcchtigen oder Sexarbeiterinnen. Es ist ja nicht so, dass sie verborgen w\u00e4ren. Nur sind sie f\u00fcr uns bloss als Gruppe im Sinn eines Stereotyps sichtbar: Was wir sehen, ist jemand <em>als<\/em> Drogens\u00fcchtiger oder <em>als<\/em> Obdachlose. Den Menschen dagegen \u2013 diese Person vor mir als Individuum mit einem Namen und einer Lebensgeschichte \u2013nehmen ihn als solchen gar nicht wahr, wir kennen ihn nicht, er bleibt ein Unbekannter. Ich denke, es ist ein Charakteristikum, das die meisten Menschen am Rand unserer Gesellschaft teilen: Obschon sie als Randgruppen f\u00fcr alle sichtbar sind, bleiben sie als Menschen f\u00fcr die meisten doch unsichtbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sie befassen sich nicht nur mit Menschen, sondern auch mit der Situation von Tieren, insbesondere den sogenannten Nutztieren. Warum?<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich durchzieht alles, was mit sozialer Unsichtbarkeit zu tun, meine Arbeit wie einen roten Faden. Das ist auch bei der Massentierhaltung so. Auch hier: Nat\u00fcrlich wissen wir, dass es zum Beispiel Mastschweine gibt. Nur, wann haben wir zuletzt eines gesehen? Allein im Kanton Luzern gibt es mehr Mastschweine als Einwohner*innen. Der Grund, wieso wir sie nicht sehen, besteht nat\u00fcrlich darin, dass sie ihr Leben lang weggesperrt werden. Ein zweiter Aspekt, der in meiner Arbeit immer wieder auftaucht, sind Machtverh\u00e4ltnisse und Hierarchien. Auch das betrifft unser Verh\u00e4ltnis zu den Tieren. In der christlich-j\u00fcdischen Tradition ist die Rollenverteilung klar: Wir sind oben, die Tiere sind unten \u2013 denn wir haben sie uns untertan gemacht. Daraus ergeben sich eine Reihe von Fragen der politischen und sozialen Ungerechtigkeit, die unseren Umgang mit Tieren betreffen. Am Beispiel der Massentierhaltung versuche ich diesen Fragen nachzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Nun glauben aber viele Leute nicht, dass in der Schweiz Massentierhaltung \u00fcberhaupt existiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, wir haben nach wie vor Bilder einer Tierhaltung Kopf, die an Heidi-Filme erinnern: Schweine, K\u00fche und H\u00fchner, die draussen weiden und fr\u00f6hlich muhen, grunzen und gackern, es scheint die Sonne, die schneebedeckten Berge erleuchten im Licht. Es gibt eine ganze Industrie, die \u2013 \u00fcbrigens vom Staat subventioniert \u2013 per Werbung versucht, genau solche Bilder in unsere K\u00f6pfe zu pflanzen. Mit der Realit\u00e4t haben sie kaum etwas zu tun, sie sind gr\u00f6sstenteils fake. Wenn ich Bilder aus der Massentierhaltung publiziere, geht es mir auch hier darum, ein Gegenbild zu kreieren: Statt der paar Hennen, die auf einer satten, gr\u00fcnen Wiese herumscharren, zeige ich kontrastreiche, schwarz-weisse Bilder aus der Massentierhaltung, aus Hallen, in denen 18&nbsp;000 H\u00fchner auf engsten Raum eingesperrt, w\u00e4hrend ein paar Wochen gem\u00e4stet und dann geschlachtet werden. Es geht mir nicht darum, mit einer solchen Bildsprache zu dramatisieren. Wohl aber m\u00f6chte ich ein Gegenbild entwerfen zu diesen gesch\u00f6nten Plakaten aus der Werbung oder den Verpackungen von Fleisch, Milch oder Eiern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Und denselben Ansatz mit dem Gegenbild verfolgen Sie bei Menschen am Rand? Wobei es hier eher nicht idyllische Bilder sind, denen es etwas entgegenzusetzen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>In jedem Fall geht es mir um die Unsichtbarkeit der tats\u00e4chlichen sozialen Verh\u00e4ltnisse. Und manchmal kann es schon auch Idyllen betreffen. Zum Beispiel habe ich eine Reportage \u00fcber Erntehelfer*innen im Berner Seeland gemacht. Jedes Jahr kommen bis zu 50&nbsp;000 Menschen aus dem Ausland in die Schweiz und arbeiten w\u00e4hrend der Saison auf den Feldern der Bauern. Nur, man sieht sie kaum, sozial kommen sie gar nicht vor. Nun w\u00e4re es naheliegend gewesen, ihnen in meiner Reportage ein Gesicht zu geben, und tats\u00e4chlich habe ich anf\u00e4nglich diesen Ansatz verfolgt. Je mehr ich mich aber mit dem Thema besch\u00e4ftigte, je \u00f6fter ich vor Ort mit den Leuten sprach, desto klarer wurde f\u00fcr mich, dass ich gerade ihre Unsichtbarkeit darstellen m\u00f6chte. Mit Bildern, auf denen die Arbeit jener zu sehen ist, die man nicht zu Gesicht bekommt. Auch hier war die Idee, ein Gegenbild zu entwerfen. Auf Werbeplakaten der grossen Discounter sieht man n\u00e4mlich keine Erntehelfer*innen, sondern nur Schweizer Landwirte. Auch hier scheint immer die Sonne, alles ist sch\u00f6n aufger\u00e4umt, friedlich, gem\u00fctlich. Meine Bilder dagegen sind schwarzweiss, viele von ihnen sind verschwommen, man kann keine Leute darauf erkennen, bloss Spuren ihrer Arbeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">In Ihrer Schilderung scheint ein starkes Interesse an ethischen Fragen durch.<\/p>\n\n\n\n<p>In fast all meinen Arbeiten geht es letztlich um soziale Ungleichheit, das stimmt. Und ja, Elend, Leid, Konflikte, das alles hat f\u00fcr mich etwas Anziehendes \u2013 neben der Wut \u00fcber diese Ungerechtigkeit, die bei mir nach wie vor mitschwingt. Dabei geht es mir weniger um die moralische Frage, als vielmehr um die sozialen und politischen Verh\u00e4ltnisse, welche zu Armut, Ausgrenzung, Migration oder Kriegen f\u00fchren, um jetzt die Themen zu nennen, mit denen ich mich vor allem auseinandersetze. Und dann kommt bei all dem noch etwas Anderes hinzu, und das mag jetzt vielleicht \u00fcberraschen: Es geht immer auch um die Geschichte hinter diesen Themen, und die muss gut sein. Wenn sie nicht wenigstens das Potenzial hat, festgefahrene Bilder infrage zu stellen, dann interessiert sie mich nicht \u2013 auch wenn es aus moralisch-ethischer Sicht vielleicht sinnvoll w\u00e4re, sie zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sie sind f\u00fcr Ihre Reportagen oft unterwegs. Was haben Sie auf Ihren Reisen f\u00fcr Ihr Leben gelernt?<\/p>\n\n\n\n<p>Dass vieles nicht so ist, wie wir glauben. Dass es tausend Grauzonen gibt und dass sich die schwarz-weissen Bilder, die wir oft brauchen, um uns zurechtzufinden in dieser komplexen Welt, schlagartig relativieren, wenn wir n\u00e4her herangehen. Das braucht aber alles seine Zeit. Und die wird im Journalismus zunehmend rar. Alles muss schnell gehen, darunter leiden Differenzierungen. Und das genaue Hinschauen. Probieren muss man es trotzdem. Noch eine zweite Sache besch\u00e4ftigt mich, und das mag jetzt klischiert klingen. Aber es ist schon unfassbar, was Menschen in Krisen alles aushalten k\u00f6nnen. Ich habe oft Situationen erlebt, da dachte ich, es kann f\u00fcr die Betroffenen nicht mehr schlimmer werden, und dann wurde es noch schlimmer und noch schlimmer. Und doch haben sie irgendwie \u00fcberlebt. Das hat etwas Beeindruckendes, aber auch etwas Bedr\u00fcckendes, denn dadurch bekommen Krisen, Kriege und Katastrophen fast schon etwas Normales, etwas, an das man sich gew\u00f6hnen kann. Im Grunde ist das f\u00fcrchterlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Wenn man von Menschen am Rand spricht, denkt man meist auch an die Themen Integration oder Inklusion. Welche Rolle spielt aus Ihrer Sicht dabei die Bildung?<\/p>\n\n\n\n<p>Dass es einen sehr engen Zusammenhang gibt zwischen Bildung und sozialem Status, ist unbestritten und durch zahllose Studien belegt. Ebenso, dass Menschen allein aufgrund etwa ihrer ethnischen Herkunft weniger Chancen haben, sich auf dem Wege der Bildung zu etablieren oder nur schon zu integrieren. Das alles wollte man \u00fcberwinden, indem man die Idee der Chancengleichheit umzusetzen versuchte \u2013 also faire Bildungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr alle. Die Realit\u00e4t, wir wissen es, ist nach wie vor eine andere. Und das hat nicht nur mit dem Bildungssystem zu tun. Allein die Tatsache, dass gewisse Kinder oder Jugendliche aufgrund ihres famili\u00e4ren oder sozialen Umfeldes Formen des Umgangs, des Wissens oder des Geschmacks sozusagen \u00abgratis\u00bb mitbekommen, verschafft ihnen einen ungeheuren Vorsprung gegen\u00fcber anderen aus Milieus, wo diese Ressourcen nicht vorhanden sind. Der franz\u00f6sische Soziologe Pierre Bourdieu sprach in diesem Zusammenhang von \u00abkulturellem Kapitel\u00bb, das auch in vermeintlich egalit\u00e4ren Gesellschaften sehr ungleich verteilt ist und somit eine Quelle f\u00fcr soziale Ungerechtigkeit ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Sehen Sie bei Bildungsinstitutionen das Potenzial, Marginalisierungen und Ausgrenzungsprozesse zu verringern?<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich bei dem Thema bleibe, das mich in meiner Arbeit immer wieder umtreibt, so w\u00fcrde ich sagen, dass Bildungsorganisationen auch den Auftrag haben, zum Abbau der Stereotypisierung von Menschen beizutragen, die am Rande unserer Gesellschaft leben. So zum Beispiel, indem man Strategien des Besch\u00e4mens hinterfragt sowie Gegenbilder konstruiert, die zur Entstigmatisierung f\u00fchren. Konkret kann das in Lehrmittel einfliessen. Oder man greift auf Materialien zur\u00fcck, die von Personen aus marginalisierten Gruppen selbst verfasst wurden wie zum Beispiel ein von Sinti und Roma verfasstes Buch \u00fcber ihre eigene Geschichte, Kultur und Sprache. Eine andere M\u00f6glichkeit ist der direkte Kontakt mit ausgegrenzten Menschen, etwa in Form von Vortr\u00e4gen, Workshops oder auch Stadtrundg\u00e4ngen, wo uns marginalisierte Personen die Stadt aus ihrer Sicht zeigen. Was ich also meine, sind Ans\u00e4tze, die man heutzutage wohl als \u00abpartizipativ\u00bb bezeichnen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-lead\">Eine letzte Frage \u2013 die Sie wahrscheinlich \u00fcberhaupt nicht interessiert: Wenn Sie in die akademische Welt zur\u00fcckkehren w\u00fcrden, welche Philosophie w\u00fcrden Sie heute lehren? <\/p>\n\n\n\n<p>Das ist in der Tat eine sehr hypothetische Frage, denn ich kann mir wirklich nicht mehr vorstellen, in diese Welt zur\u00fcckzukehren. Nicht, weil es mir dort nicht gefallen h\u00e4tte, im Gegenteil, ich hatte traumhafte Bedingungen und ein \u00fcberaus inspirierendes Umfeld. Es ist eher so, dass ich allgemein nicht zur\u00fcckschaue, sondern vorw\u00e4rts blicke. Kommt hinzu, dass ich von wenigen Ausnahmen abgesehen \u2013 wie Ludwig Wittgenstein, der meine Sicht auf Sprachphilosophie und Logik sehr gepr\u00e4gt hat \u2013 kaum noch Philosophinnen und Philosophen lese. Erstaunlicherweise interessieren mich heute Autoren, die ich damals \u00fcberhaupt nicht im Blick hatte, darunter vor allem solche aus den Sozialwissenschaften. Zu ihnen geh\u00f6rt der eben erw\u00e4hnte Bourdieu, den ich erst in den letzten Jahren entdeckt habe und der inzwischen einen grossen Einfluss auf mich aus\u00fcbt, auch in journalistischer Hinsicht. Wenn Sie also so fragen, w\u00fcrde ich heute vielleicht Wittgenstein mit Bourdieu kombinieren. Was dabei herausk\u00e4me, darauf w\u00e4re ich tats\u00e4chlich neugierig.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3924\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/1_Flucht-0213-3-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3924\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/1_Flucht-0213-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/1_Flucht-0213-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/1_Flucht-0213-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/1_Flucht-0213-3-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/1_Flucht-0213-3-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3927\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/2_Flucht-0494-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3927\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/2_Flucht-0494-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/2_Flucht-0494-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/2_Flucht-0494-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/2_Flucht-0494-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/2_Flucht-0494-2-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3930\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/3_Flucht-8443-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3930\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/3_Flucht-8443-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/3_Flucht-8443-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/3_Flucht-8443-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/3_Flucht-8443-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/3_Flucht-8443-2-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3933\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/4_Flucht-8933-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3933\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/4_Flucht-8933-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/4_Flucht-8933-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/4_Flucht-8933-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/4_Flucht-8933-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/4_Flucht-8933-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3939\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/5_Flucht_4523-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3939\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/5_Flucht_4523-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/5_Flucht_4523-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/5_Flucht_4523-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/5_Flucht_4523-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/5_Flucht_4523-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3936\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/6_Flucht-3893-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3936\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/6_Flucht-3893-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/6_Flucht-3893-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/6_Flucht-3893-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/6_Flucht-3893-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/6_Flucht-3893-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-4 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3945\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/7_Flucht-4415-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3945\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/7_Flucht-4415-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/7_Flucht-4415-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/7_Flucht-4415-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/7_Flucht-4415-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/7_Flucht-4415-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" data-id=\"3942\" src=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/8_Armut-1516-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3942\" srcset=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/8_Armut-1516-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/8_Armut-1516-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/8_Armut-1516-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/8_Armut-1516-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/8_Armut-1516-1-2048x1365.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">N., 38, aus Bern, s\u00fcchtig und arbeitslos.<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>\u00a9Klaus Petrus. Die Bilder stammen aus Fotoreportagen \u00fcber Menschen auf der Flucht und zum Thema Armut.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen, die an den R\u00e4ndern der Gesellschaft leben oder gesellschaftlich nicht tolerierten Leidenschaften nachgehen, leben in gewisser Weise in einer Parallelwelt: Sie sind Teil unseres Alltags und zugleich unsichtbar. Einen Grund f\u00fcr dieses Paradox sieht der Fotojournalist und Philosoph Klaus Petrus darin, dass vorgefertigte Bilder alles Individuelle hinter dem vermeintlich Typischen verschwinden lassen. Diesem reduzierten Blick will Klaus Petrus andere Perspektiven entgegensetzen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":3881,"template":"","meta":{"_acf_changed":false,"inline_featured_image":false,"footnotes":""},"dialogue-category":[],"dialogue-tag":[144],"class_list":["post-3878","dialogue","type-dialogue","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","dialogue-tag-klaus-petrus"],"acf":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.3 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben - TRANSIT<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert und erz\u00e4hlt er Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben - TRANSIT\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert und erz\u00e4hlt er Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"TRANSIT\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-09-04T07:40:50+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"2048\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"1152\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"19\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Irena Sgier\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88\"},\"headline\":\"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben\",\"datePublished\":\"2025-09-04T07:40:47+00:00\",\"dateModified\":\"2025-09-04T07:40:50+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/\"},\"wordCount\":3829,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2025\\\/09\\\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg\",\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/\",\"name\":\"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben - TRANSIT\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2025\\\/09\\\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg\",\"datePublished\":\"2025-09-04T07:40:47+00:00\",\"dateModified\":\"2025-09-04T07:40:50+00:00\",\"description\":\"Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert und erz\u00e4hlt er Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2025\\\/09\\\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2025\\\/09\\\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg\",\"width\":2048,\"height\":1152},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Dialogues\",\"item\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/dialogue\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"name\":\"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/\",\"name\":\"TRANSIT\",\"description\":\"\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#organization\"},\"alternateName\":\"Thinktank TRANSIT\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#organization\",\"name\":\"Think Tank TRANSIT\",\"alternateName\":\"TRANSIT\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/transit.svg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/app\\\/uploads\\\/sites\\\/3\\\/2023\\\/06\\\/transit.svg\",\"width\":284,\"height\":48,\"caption\":\"Think Tank TRANSIT\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"}},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88\",\"name\":\"Irena Sgier\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g\",\"url\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/secure.gravatar.com\\\/avatar\\\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"Irena Sgier\"},\"url\":\"https:\\\/\\\/thinktank-transit.ch\\\/de\\\/author\\\/irena-sgier\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben - TRANSIT","description":"Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert und erz\u00e4hlt er Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben - TRANSIT","og_description":"Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert und erz\u00e4hlt er Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft.","og_url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/","og_site_name":"TRANSIT","article_modified_time":"2025-09-04T07:40:50+00:00","og_image":[{"width":2048,"height":1152,"url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg","type":"image\/jpeg"}],"twitter_card":"summary_large_image","twitter_misc":{"Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"19\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/"},"author":{"name":"Irena Sgier","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/person\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88"},"headline":"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben","datePublished":"2025-09-04T07:40:47+00:00","dateModified":"2025-09-04T07:40:50+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/"},"wordCount":3829,"publisher":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg","inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/","name":"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben - TRANSIT","isPartOf":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg","datePublished":"2025-09-04T07:40:47+00:00","dateModified":"2025-09-04T07:40:50+00:00","description":"Klaus Petrus ist Fotojournalist und Philosoph. In seinen Reportagen dokumentiert und erz\u00e4hlt er Geschichten von Menschen auf der Flucht und am Rand der Gesellschaft.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#primaryimage","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg","contentUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2025\/09\/Klaus-Petrus-04122-2048x1152-1.jpg","width":2048,"height":1152},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/mit-geschichten-bilder-im-kopf-verschieben\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Dialogues","item":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/dialogue\/"},{"@type":"ListItem","position":3,"name":"Mit Geschichten die Bilder im Kopf verschieben"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#website","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/","name":"TRANSIT","description":"","publisher":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#organization"},"alternateName":"Thinktank TRANSIT","potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#organization","name":"Think Tank TRANSIT","alternateName":"TRANSIT","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/transit.svg","contentUrl":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/app\/uploads\/sites\/3\/2023\/06\/transit.svg","width":284,"height":48,"caption":"Think Tank TRANSIT"},"image":{"@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"}},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/#\/schema\/person\/8a5995675857623531ad8d2ceabc8d88","name":"Irena Sgier","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/4a4cedee18d1f6e60baa3cbe6711d743fabb120dc89b4a3406edd1d764d55e28?s=96&d=mm&r=g","caption":"Irena Sgier"},"url":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/author\/irena-sgier\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue\/3878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue"}],"about":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/dialogue"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue\/3878\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3960,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue\/3878\/revisions\/3960"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3881"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"dialogue-category","embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue-category?post=3878"},{"taxonomy":"dialogue-tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/dialogue-tag?post=3878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}