{"id":2717,"date":"2024-02-26T14:06:33","date_gmt":"2024-02-26T13:06:33","guid":{"rendered":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/?post_type=focustopic&#038;p=2717"},"modified":"2024-06-07T11:09:58","modified_gmt":"2024-06-07T09:09:58","slug":"future-skills-konzepte-perspektiven-zukunft-der-weiterbildung","status":"publish","type":"focustopic","link":"https:\/\/thinktank-transit.ch\/de\/focustopic\/future-skills-konzepte-perspektiven-zukunft-der-weiterbildung\/","title":{"rendered":"Future Skills-Konzepte \u2013 Grundlage von Perspektiven f\u00fcr die Zukunft der Weiterbildung?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Welt ver\u00e4ndert sich rasant schnell und die Zukunft d\u00fcrfte noch viele Herausforderungen mit sich bringen. Sei es beispielsweise durch Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, durch die Digitalisierung, den Klimawandel, Migrationsbewegungen oder den demografischen Wandel. Dabei besteht weitgehend Einigkeit dar\u00fcber, dass Lernen ein Schl\u00fcssel f\u00fcr die erfolgreiche Bew\u00e4ltigung bekannter aber auch bisher noch unbekannter Herausforderungen ist und dazu beitragen kann, dass die Chancen der Ver\u00e4nderungen genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Think-Tank TRANSIT hat das Thema Future Skills aufgegriffen, weil es den mit TRANSIT verbundenen und an Zukunftsfragen interessierten Personen gem\u00e4ss einer Umfrage als besonders relevant f\u00fcr die Entwicklung der Weiterbildung erscheint. Einerseits haben diese Personen zum Ausdruck gebracht, dass sie gerne \u00fcber aus ihrer Sicht besonders wichtige Zukunftskompetenzen diskutieren w\u00fcrden. Andererseits bietet das Thema Future Skills einen geeigneten Rahmen, um \u00fcberhaupt dar\u00fcber nachzudenken, welche Herausforderungen in den n\u00e4chsten Jahren und Jahrzehnten auf uns zukommen k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter dem Begriff Future Skills behandelt der Think-Tank TRANSIT die Frage, welches Lernen von Erwachsenen es braucht, um die Herausforderungen der Zukunft angehen zu k\u00f6nnen. Dieser Beitrag soll aufzeigen, was TRANSIT unter Future Skills versteht und mit welchem Ansatz der Think-Tank Perspektiven f\u00fcr die Weiterbildung erarbeiten m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sind Future Skills?<\/h2>\n\n\n\n<p>Future Skills beziehen sich auf die Kompetenzen, Haltungen, Werte und Wissen, die in einer sich ver\u00e4ndernden Gesellschaft und Arbeitswelt wichtig sind oder werden, um erfolgreich in der Zukunft bestehen zu k\u00f6nnen. Sie sind entscheidend, um beruflichen Erfolg zu erzielen, innovative L\u00f6sungen zu entwickeln und zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen. Dazu geh\u00f6rt auch das Bewusstsein f\u00fcr lokale und globale Herausforderungen zu erlangen. Ehlers (2020, S.7-8) definiert Future Skills als Kompetenzen, die es den Menschen erm\u00f6glichen, komplexe Probleme in aufkommenden Handlungskontexten selbstorganisiert zu l\u00f6sen und (erfolgreich) zu handeln. Dabei sind Future Skills eine bestimmte Profilierung von bestehenden Kompetenzvorstellungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Definition liegt der Gedanke zugrunde, dass aufgrund von das Bildungssysteme der Gegenwart inklusive der Weiterbildung nicht allen Anforderungen der zuk\u00fcnftigen Gesellschaft entsprechen k\u00f6nnen, da die Zukunft Neues mitbringen und so die Anforderungen ver\u00e4ndern wird. Future-Skills-Diskurse sind ein Versuch, k\u00fcnftige Anforderungen zu antizipieren, um m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig auf neue Bedarfe oder Bedingungen reagieren zu k\u00f6nnen. Sie beinhalten oft eine Auflistung und Kategorisierung zukunftsweisender Kompetenzen. Darauf aufbauend fordern diverse Akteure eine verst\u00e4rkte F\u00f6rderung der gelisteten Kompetenzen bei verschiedenen Personengruppen (z.&nbsp;B. bei Sch\u00fclern und Sch\u00fclerinnen, Studierenden oder Besch\u00e4ftigten) inklusive der dazu notwendigen Anpassungen im Bildungssystem.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff der Future Skills wird jedoch in der Literatur nicht einheitlich gebraucht. Er ist vielmehr ein Referenzpunkt, auf welchen verschiedene Akteure Bezug nehmen, wenn sie zu beschreiben versuchen, welche Kompetenzen f\u00fcr die Gestaltung der Zukunft bedeutsam sein k\u00f6nnten. Nebst dem Begriff der Future Skills existieren zudem verschiedene unscharf voneinander abgegrenzte Begriffe wie Schl\u00fcsselkompetenzen, Kernkompetenzen, transversale Skills, 21st century skills, oder Zukunftskompetenzen existieren.<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary><strong>Einige bekannte Future Skills-Konzepte<\/strong> <br>Die folgende Auflistung ist keinesfalls komplett, sondern soll lediglich einen Eindruck \u00fcber die Motivationen und Herangehensweisen hinter den Konzepten vermitteln.<\/summary>\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Im Rahmen des <strong><a href=\"https:\/\/www.oecd.org\/education\/skills-beyond-school\/definitionandselectionofcompetenciesdeseco.htm\">DeSeCo-Projekts<\/a> <\/strong>hat die OECD einen F\u00e4cher von Schl\u00fcsselkompetenzen bestimmt. Schl\u00fcsselkompetenzen zeichnen sich gem\u00e4ss der OECD dadurch aus, dass sie f\u00fcr alle wichtig sind und unter verschiedenen Rahmenbedingungen zu wertvollen Ergebnissen f\u00fcr die Gesellschaft und die Menschen beitragen. Der konzeptuelle Rahmen des DeSeCo-Projekts teilt Schl\u00fcsselkompetenzen in drei Kategorien ein. Erstens sollten Menschen in der Lage sein, verschiedene Medien, Hilfsmittel oder Werkzeuge (Tools) wirksam einzusetzen und f\u00fcr ihre eigenen Zwecke anzupassen. Zweitens sollten Menschen in einer zunehmend vernetzten Welt in der Lage sein, mit Menschen aus verschiedenen Kulturen umzugehen und innerhalb sozial heterogener Gruppen zu interagieren. Drittens sollten Menschen bef\u00e4higt sein, Verantwortung f\u00fcr ihre Lebensgestaltung zu \u00fcbernehmen, ihr Leben im gr\u00f6\u00dferen Kontext zu situieren und eigenst\u00e4ndig zu handeln. DeSeCo wurde in Erg\u00e4nzung und in Verbindung mit zwei gro\u00dfen internationalen Vergleichsstudien, PISA und ALL, realisiert (Rychen &amp; Salganik, 2003).<\/li>\n\n\n\n<li>Das <strong><a href=\"https:\/\/www.agenda-erwachsenenbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/agenda-erwachsenenbildung.de\/PDF\/Empfehlung_Schluesselkompetenzen_2018.pdf\">europ\u00e4ische Parlament<\/a> <\/strong>und der Rat der europ\u00e4ischen Union haben eine Empfehlung zu Schl\u00fcsselkompetenzen f\u00fcr lebenslanges Lernen angenommen. Sie beziehen sich auf einen Referenzrahmen, der Schl\u00fcsselkompetenzen als jene Kompetenzen definiert, die die B\u00fcrger f\u00fcr ihre pers\u00f6nliche Entfaltung, soziale Integration, aktive B\u00fcrgerschaft und Besch\u00e4ftigungsf\u00e4higkeit in einer wissensbasierten Gesellschaft ben\u00f6tigen. Das politische und gesellschaftliche Ziel des Projekts ist, dass junge Erwachsene in Europa nach der Ausbildung die Schl\u00fcsselkompetenzen erworben haben und dass Erwachsene ihre Schl\u00fcsselkompetenzen ein Leben lang weiterentwickeln und aktualisieren k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Der Begriff der 21st Century Skills entsprang einer nicht-kommerziellen, aber von vielen Firmen und Organisationen unterst\u00fctzten Initiative mit dem Namen <a href=\"https:\/\/www.battelleforkids.org\/networks\/p21\/frameworks-resources\"><strong>\u00abPartnership for 21st Century Skills\u00bb.<\/strong><\/a> Das Konzept beschreibt die Kompetenzen, das Wissen und die Expertise, \u00fcber die die Lernenden verf\u00fcgen sollten, um bei der Arbeit und im Leben bestehen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Aus der Initiative des \u00abPartnership for 21st Century Skills\u00bb entspringt auch das bekannte <strong>4k-Modell<\/strong>. Es geht der Frage nach, was gelernt m\u00fcsste, um f\u00fcr das 21. Jahrhundert ger\u00fcstet zu sein und identifiziert daf\u00fcr vier Kompetenzen von herausragender Bedeutung: Kommunikation, Kollaboration, Kreativit\u00e4t und Kritisches Denken. <\/li>\n\n\n\n<li>Das <strong>World Economic Forum (WEF)<\/strong> hat eine Skill Taxonomie entwickelt, aus welcher es regelm\u00e4ssig die f\u00fcr die Arbeitswelt f\u00fcr die n\u00e4chsten 5 Jahre wichtigsten skills eruiert (WEF, 2023).<\/li>\n\n\n\n<li>Mit der Webseite future-skills.net betreibt der<strong> <a href=\"http:\/\/future-skills.net\/\">Stifterverband<\/a> <\/strong>gemeinsamen mit dem Beratungsunternehmen McKinsey eine eigene Webseite f\u00fcr das Thema mit mehreren Publikationen (z.B. Suessenbach et al., 2021). Dabei seien Future Skills branchen\u00fcbergreifende F\u00e4higkeiten, Fertigkeiten und Eigenschaften, die in den kommenden f\u00fcnf Jahren in allen Bereichen des beruflichen und pers\u00f6nlichen Lebens wichtiger werden.<\/li>\n\n\n\n<li>In einem Buch mit dem Titel \u00abFuture Skills\u00bb (Ehlers, 2020) und weiteren Beitr\u00e4gen zum selben Thema beleuchtet Ulf-Daniel Ehlers das Lernen der Zukunft aus der Perspektive der Hochschulen. In einem dazu entworfenen \u00ab<strong>Triple Helix-Modell<\/strong>\u00bb der Handlungsf\u00e4higkeit in emergenten Kontexten betont der Autor die Selbstorganisation als Prinzip der Hochschulen der Zukunft.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Kernst\u00fcck der&nbsp;<strong><a href=\"https:\/\/unric.org\/de\/17ziele\/\">Agenda 2030&nbsp;<\/a>f<\/strong>\u00fcr nachhaltige Entwicklung sind die 17 globalen Ziele f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG). Verschiedenste Organisationen haben Ziele einer Bildung f\u00fcr nachhaltige Entwicklung (BNE) und daf\u00fcr entsprechende Kompetenzen formuliert. Eine Systematik f\u00fcr die Schl\u00fcsselkompetenzen zur nachhaltigen Entwicklung haben beispielsweise (Redman &amp; Wiek, 2021) erstellt.<\/li>\n\n\n\n<li>Abgesehen von den Future Skills-Ans\u00e4tzen existiert eine Reihe von Publikationen, die sich auf zuk\u00fcnftig bedeutsame transversale Kompetenzen bezieht. Vor allem die <strong>p\u00e4dagogische Literatur<\/strong> spricht dabei meistens nicht von Future Skills, sondern diskutiert die Fundierung und den Nutzen von transversalen Kompetenzen auch in Bezug auf die Zukunft. Scharnhorst und Kaiser (2018) liefern einen wertvollen \u00dcberblick dar\u00fcber, welche transversalen Kompetenzen in der Schweizer Bildungslandschaft k\u00fcnftig vermittelt werden sollten, und fundieren diese Empfehlungen in der Forschungsliteratur.<\/li>\n<\/ul>\n<\/details>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wichtige Kompetenzen \u00fcber die Future Skills-Konzepte hinweg<\/h2>\n\n\n\n<p>Trotz der \u00e4hnlichen Motivation argumentieren viele Future Skills-Konzepte kaum aufeinander bezogen und versuchen auch nicht, eine einheitliche Konzeption von Future Skills zu entwerfen. Es ist entsprechend schwierig, die jeweils aufgef\u00fchrten Kompetenzen \u00fcber die Konzepte hinweg zu vergleichen. Dennoch haben einige Autorinnen und Autoren versucht, sinnvolle Aggregationen zu erstellen. Pellegrino und Hilton (2012) haben die Kompetenzen in drei Kategorien eingeteilt: Kognitive F\u00e4higkeiten, intrapersonale F\u00e4higkeiten, interpersonale F\u00e4higkeiten. Ehlers (2022), Lamb, Maire und Doecke (Lamb et al., 2017) sowie Kotsiou et al. (2022) erarbeiteten ebenfalls \u00fcbergreifende Kategorisierungen. Scharnhorst und Kaiser (2018) leiten mit Bezug auf transversale Kompetenzen aus zahlreichen Studien her, dass in der Zukunft folgende Kompetenzen an Bedeutung gewinnen werden: Komplexes Probleml\u00f6sen. IT-Kompetenzen, Sozial- und Selbstkompetenzen sowie Grundkompetenzen. Insgesamt f\u00e4llt auf, dass viele Future Skills Ans\u00e4tze vor allem die Bedeutung von transversalen Kompetenzen hervorheben. Eine Synthese scheint dennoch bisher kaum gelungen. Die Vielzahl an Begriffen und Konzepten erschwert ein einheitliches Verst\u00e4ndnis von Future Skills und eine systematische Analyse der Relevanz einzelner Kompetenzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fehlende theoretische Verankerung und empirische Evidenz<\/h2>\n\n\n\n<p>Es gibt eine Reihe an Kritikpunkten am Konzept der Future Skills und seinem gel\u00e4ufigen Gebrauch. Ein erster Kritikpunkt ist, dass der erst in den letzten knapp 10 Jahren benutzte Begriff der Future Skills suggeriert, dass ihm ein grunds\u00e4tzlich neuer Gedanke oder ein neues Konzept zugrunde l\u00e4ge. Die Idee, dass es f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung von zuk\u00fcnftigen Herausforderungen bestimmte Kompetenzen braucht, ist jedoch nicht neu. Es besteht die Gefahr, dass aufgrund des neuen Begriffs in der Debatte vergessen geht, welche Ideen und Konzepte, wenn auch mit dem Gebrauch von anderen Begriffen, bereits fr\u00fcher ausgearbeitet wurden. Bei Diskussionen um zuk\u00fcnftige Herausforderungen und die daf\u00fcr n\u00f6tigen Kompetenzen sollte daher der Blick nicht auf Konzepte mit dem Namen \u00abFuture Skills\u00bb verengt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass das Konzept hinter dem Begriff wenig greifbar ist. Es ist kaum theoretisch in einer der relevanten Disziplinen wie der Erziehungswissenschaft, der Soziologie oder der \u00d6konomie verankert. Entsprechend beschr\u00e4nken sich viele Ans\u00e4tze zu Future Skills darauf, die zuk\u00fcnftig relevanten F\u00e4higkeiten in Listenform zu beschreiben. Lai und Viering (2012) verweisen deshalb darauf, dass Kategorisierungen von Zukunftskompetenzen nicht mit einer Modellbildung gleichzusetzen sind, welche die komplexen Beziehungen der Konstrukte empirisch untersuchen m\u00fcsste. Modelle w\u00e4ren jedoch besonders hilfreich f\u00fcr eine vertiefte Diskussion von zuk\u00fcnftigen gesellschaftlichen Herausforderungen sowie der Rolle der Bildung f\u00fcr einen proaktiven Umgang mit diesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Future Skills-Konzepte stellen aufgrund der fehlenden Modellbildung auch keine Verkn\u00fcpfung zu wissenschaftlichen Arbeiten her. Aus dieser fehlenden Verkn\u00fcpfung ergibt sich eine nur rudiment\u00e4re empirische \u00dcberpr\u00fcfung des Zusammenhangs zwischen den aufgef\u00fchrten Kompetenzen und ihrer Wirkung auf gesellschaftliche Entwicklungen und ihrer individuellen Verwertbarkeit. Dies k\u00f6nnten beispielsweise Bildungserfolg, Arbeitsmarktf\u00e4higkeit, Lebenszufriedenheit, gesellschaftliches Engagement oder psychische wie k\u00f6rperliche Gesundheit sein. Bisher gibt es zu allen aufgef\u00fchrten Konzepten kaum empirische Forschung, die kl\u00e4rt, inwiefern sich die Kompetenzen tats\u00e4chlich als relevant herausgestellt haben und falls ja, wof\u00fcr und in welchem Kontext. Dies ist bedenkenswert, da die Future Skills-Konzepte darauf abzielen, das Bildungssystem oder einzelne Bildungsinstitute in ihrer Ausrichtung und Wirkungszielen zu beeinflussen. Ohne valide Studien zum Nutzen von Zukunftskompetenzen hat jegliches Handeln, das an diesen ausgerichtet ist, jedoch keine evidenzbasierte Grundlage (Kalz, 2023). Wir k\u00f6nnen daraus lernen, dass Future Skills-Konzepte kein Rezept f\u00fcr die Bildung und das Lernen der Zukunft liefern, sondern eher als inspirierender Rahmen f\u00fcr die Befassung mit der Zukunft dienen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die fehlende empirische Evidenz d\u00fcrfe teilweise darauf beruhen, dass Future Skills Ans\u00e4tze kaum von der Forschung entwickelt wurden, sondern mehrheitlich auf politische oder kommerzielle Initiativen zur\u00fcckgehen. Sie erhalten in der Forschung entsprechend wenig Beachtung. Ob Wirtschaftsorganisationen jedoch \u00fcberhaupt eine tragende Rolle bei der Erarbeitung von Konzepten f\u00fcr die Bildung spielen sollten, ist h\u00f6chst umstritten. Hinter den 21st Century Skills verbirgt sich beispielsweise ein globales Netzwerk von Akteuren aus dem Bildungsbereich, der Politik und insbesondere der Wirtschaft. Es besteht dadurch die Gefahr, dass durch die Future Skills das Primat des P\u00e4dagogischen durch Kompetenzvorgaben aus der Wirtschaft ersetzt wird. Um dieser Kritik entgegenzuwirken, d\u00fcrfte es sinnvoll sein, die Diskussion um Future Skills breiter zu verankern sowie Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen einzubeziehen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Forschung zu skills ohne \u00abfuture\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p>Da viele Future Skills Ans\u00e4tze wenig in der Forschung verankert sind, besteht kaum eine Verkn\u00fcpfung mit verwandten Ans\u00e4tzen oder empirischer Evidenz, die auch f\u00fcr die Evaluation von Future Skills Ans\u00e4tzen wertvoll sein k\u00f6nnten. In der \u00f6konomischen und der soziologischen Forschungsliteratur wird die Nachfrage nach und Verwendung von Skills seit geraumer Zeit intensiv diskutiert. Allerdings richtet sich hier der Fokus nicht darauf, welche Kompetenzen es f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung von zuk\u00fcnftigen Herausforderungen braucht, sondern wie sich die Nachfrage und die Wirkung von Kompetenzen in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Zudem besteht auch hier keinerlei Einigkeit dar\u00fcber, wie Kompetenzen kategorisiert und benannt werden sollen. Mehr noch, die Literatur unterscheidet oft kaum zwischen T\u00e4tigkeiten, geforderten Kompetenzen und Qualifikationslevels. Dennoch kann eine Verkn\u00fcpfung mit dieser Literatur die fehlende empirische Forschungsgrundlage hinter Future Skills-Konzepten teilweise auffangen. Denn sie liefert gewisse Hinweise darauf, welche Kompetenzen an Bedeutung gewinnen, was auch einige R\u00fcckschl\u00fcsse auf die n\u00e4here Zukunft erlaubt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Strang dieser Literatur befasst sich mit Ver\u00e4nderungen in der Nachfrage nach bestimmten Kompetenzen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Digitalisierung ein entscheidender Treiber f\u00fcr diese Ver\u00e4nderungen ist. Einerseits bewirkt die Digitalisierung berufliche Umstrukturierungen. Das Argument dabei lautet, dass digitale Technologie Arbeitskr\u00e4fte ersetzen kann und somit die Nachfrage nach Arbeitskr\u00e4ften in jenen Berufen sinken l\u00e4sst, die ein hohes Mass an Routinet\u00e4tigkeiten aufweisen (z.B.&nbsp;Autor et al., 2003; Autor &amp; Handel, 2013). Andererseits k\u00f6nnen digitale Technologien zu Verschiebungen bez\u00fcglich der erforderlichen Kompetenzen innerhalb der Berufe f\u00fchren (Atalay et al., 2020; Bisello et al., 2019; Spitz\u2010Oener, 2006).<\/p>\n\n\n\n<p>Insgesamt ist die Nachfrage nach fast allen Kompetenzen \u00fcber die Zeit gewachsen. Zu den sichtbarsten Ver\u00e4nderungen bei den Qualifikationsanforderungen geh\u00f6rt die gestiegene Nachfrage nach IKT-Kompetenzen (Bisello et al., 2019; Buchmann et al., 2020). Die Literatur legt nahe, dass IKT-Kompetenzen auch die Nachfrage nach anderen Kompetenztypen wie sozialen und kognitiven Kompetenzen beeinflussen (Acemoglu &amp; Restrepo, 2019; Bisello et al., 2021; Deming &amp; Kahn, 2018). Forschende haben weiter auf eine zunehmende Komplementarit\u00e4t zwischen kognitiven und sozialen F\u00e4higkeiten hingewiesen (Borghans et al., 2013).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit: Wie weiter mit den Future Skills?<\/h2>\n\n\n\n<p>Future Skills-Konzepte bieten einen geeigneten Rahmen, um \u00fcber die Zukunft nachzudenken und stellen aufgrund der Ausrichtung auf Kompetenzen (von Erwachsenen) auch einen Bezug zur Weiterbildung her. Da die Konzepte eine Reihe von Nachteilen, wie die Partikularit\u00e4t, der fehlende Forschungsbezug oder teilweise Beeinflussung durch wirtschaftliche Interessen, haben, k\u00f6nnen sie jedoch keinen programmatischen Ansatz liefern. Future Skills-Konzepte sind kaum dazu geeignet, Rezepte zu liefern, wie sich Individuen, Bildungseinrichtungen oder die Gesellschaft auf die Zukunft vorbereiten k\u00f6nnen. Dagegen offenbaren sie die Dringlichkeit, auf gesellschaftlicher Ebene \u00fcber aufkommende Herausforderungen zu sprechen und Perspektiven zu entwerfen, wie mit diesen umgegangen werden kann. Future Skills Ans\u00e4tze eignen sich entsprechend, um Impulse an die Akteure der Weiterbildung zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Idealerweise geht es bei Future Skills-Diskussionen nicht um ein Ranking von m\u00f6glichst bedeutsamen Kompetenzen, weil es kaum m\u00f6glich ist, ein solches herzustellen. Dies hat auch damit zu tun, dass die Zukunft nicht nur eine Herausforderung bieten wird, sondern mehrere miteinander verflochtene. Je nachdem auf welche Herausforderung der Blick gerichtet ist, werden auch unterschiedliche Kompetenzen mehr oder weniger wichtig sein. Aufgrund der Komplexit\u00e4t der Verflechtung von unterschiedlichen Zukunftsherausforderungen, d\u00fcrfte es fruchtbar sein, mit Blick auf einzelne Hausforderungen \u00fcber Future Skills zu reflektieren. Dies geschieht bestenfalls interdisziplin\u00e4r, um einen einseitigen Fokus, beispielsweise auf wirtschaftliche Interessen, zu vermeiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn komplexe Probleme angegangen werden m\u00fcssen, die verschiedene Sichtweisen, F\u00e4higkeiten und Fachkenntnisse erfordern, gelten kollaborative Ans\u00e4tze als besonders sinnvoll. Durch die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit k\u00f6nnen Expertinnen und Experten sowie Fachpersonen aus der Praxis ihr Wissen kombinieren, was den komplexen Problemen angemessenere L\u00f6sungen erm\u00f6glicht als fachspezifische oder rein forschungsbasierte Arbeitsweisen. Da TRANSIT einen interdisziplin\u00e4ren und kollaborativen Ansatz verfolgt, kann der Think-Tank diesen einsetzen, um Diskussionen \u00fcber Future Skills zu initiieren und damit Impulse f\u00fcr eine zukunftsgerichtete Entwicklung der Weiterbildung zu generieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bibliografie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p>Acemoglu, D., &amp; Restrepo, P. (2019). Automation and New Tasks: How Technology Displaces and Reinstates Labor. <em>Journal of Economic Perspectives<\/em>, <em>33<\/em>(2), 3\u201330. https:\/\/doi.org\/10.1257\/jep.33.2.3<\/p>\n\n\n\n<p>Atalay, E., Phongthiengtham, P., Sotelo, S., &amp; Tannenbaum, D. (2020). The Evolution of Work in the United States. <em>American Economic Journal: Applied Economics<\/em>, <em>12<\/em>(2), 1\u201334. https:\/\/doi.org\/10.1257\/app.20190070<\/p>\n\n\n\n<p>Autor, D. H., &amp; Handel, M. J. (2013). Putting Tasks to the Test: Human Capital, Job Tasks, and Wages. <em>Journal of Labor Economics<\/em>, <em>31<\/em>(S1), 59\u201396. https:\/\/doi.org\/10.1086\/669332<\/p>\n\n\n\n<p>Autor, D. H., Levy, F., &amp; Murnane, R. J. (2003). The Skill Content of Recent Technological Change: An Empirical Exploration. <em>The Quarterly Journal of Economics<\/em>, <em>118<\/em>(4), 1279\u20131333. https:\/\/doi.org\/10.1162\/003355303322552801<\/p>\n\n\n\n<p>Bisello, M., Peruffo, E., Fernandez-Macias, E., &amp; Rinaldi, R. (2019). <em>How computerisation is transforming jobs: Evidence from the Eurofund\u2019s European Working Conditions Survey, Seville: European Commission, 2019, JRC117167.<\/em> European Commission.<\/p>\n\n\n\n<p>Borghans, L., Weel, B. T., &amp; Weinberg, B. A. (2013). <em>People skills and the labor-market outcomes of underrepresented groups<\/em>. CPB Netherlands Bureau for Economic Policy Analysis.<\/p>\n\n\n\n<p>Buchmann, M., Buchs, H., &amp; Gnehm, A.-S. (2020). Occupational Inequality in Wage Returns to Employer Demand for Types of Information and Communications Technology (ICT) Skills: 1991\u20132017. <em>KZfSS K\u00f6lner Zeitschrift F\u00fcr Soziologie Und Sozialpsychologie<\/em>, <em>72<\/em>(1), 455\u2013482. https:\/\/doi.org\/10.1007\/s11577-020-00672-5<\/p>\n\n\n\n<p>Deming, D., &amp; Kahn, L. B. (2018). Skill Requirements across Firms and Labor Markets: Evidence from Job Postings for Professionals. <em>Journal of Labor Economics<\/em>, <em>36<\/em>(S1), S.337\u2013369. https:\/\/doi.org\/10.1086\/694106<\/p>\n\n\n\n<p><em>Education for Life and Work: Developing Transferable Knowledge and Skills in the 21st Century<\/em> (2012). National Academies Press. https:\/\/doi.org\/10.17226\/13398<\/p>\n\n\n\n<p>Ehlers, U.-D. (2020). <em>Future Skills: Lernen der Zukunft &#8211; Hochschule der Zukunft<\/em>. Springer VS.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehlers, U.-D. (2022). <em>Future Skills im Vergleich<\/em>. https:\/\/nextskills.org\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/2022-01-Future-Skills-Bildungsforschung_final_Vs_2.pdf<\/p>\n\n\n\n<p>Kalz, M. (2023). Zur\u00fcck in die Zukunft?: Eine literaturbasierte Kritik der Zukunftskompetenzen. <em>MedienP\u00e4dagogik: Zeitschrift f\u00fcr Theorie und Praxis der Medienbildung<\/em>, 332\u2013352. https:\/\/doi.org\/10.21240\/mpaed\/00\/2023.11.19.X<\/p>\n\n\n\n<p>Kotsiou, A., Fajardo-Tovar, D. D., Cowhitt, T., Major, L., &amp; Wegerif, R. (2022). A scoping review of Future Skills frameworks. <em>Irish Educational Studies<\/em>, <em>41<\/em>(1), 171\u2013186. https:\/\/doi.org\/10.1080\/03323315.2021.2022522<\/p>\n\n\n\n<p>Lai, E. R., &amp; Viering, M. (2012). <em>Assessing 21st Century Skills: Integrating Research Findings.<\/em> Pearson. https:\/\/eric.ed.gov\/?id=ED577778<\/p>\n\n\n\n<p>Lamb, S., Maire, Q., &amp; Doecke, E. (2017). <em>Key skills for the 21st century: An evidence-based review<\/em>. http:\/\/vuir.vu.edu.au\/35865\/1\/Key-Skills-for-the-21st-Century- Analytical-Report.pdf<\/p>\n\n\n\n<p>Redman, A., &amp; Wiek, A. (2021). Competencies for Advancing Transformations Towards Sustainability. <em>Frontiers in Education<\/em>, <em>6<\/em>. https:\/\/doi.org\/10.3389\/feduc.2021.785163<\/p>\n\n\n\n<p>Rychen, D. S., &amp; Salganik, L. H. (Hrsg.). (2003). <em>Key competencies for a successful life and a well-functioning society<\/em>. Hogrefe &amp; Huber.<\/p>\n\n\n\n<p>Scharnhorst, U., &amp; Kaiser, H. (2018). <em>Transversale Kompetenzen Bericht im Auftrag des Staatssekretariats f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation SBFI im Rahmen des Projekts \u00abBerufsbildung 2030 \u2013 Vision und Strategische Leitlinien\u00bb<\/em>. Staatssekretariat f\u00fcr Bildung, Forschung und Innovation SBFI.<\/p>\n\n\n\n<p>Spitz\u2010Oener, A. (2006). 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